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Märkte | 18.09.2019

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:

Mieten für Logistikimmobilien steigen weiter

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz
Logistikimmobilien sind stark gefragt.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz

Im ersten Halbjahr 2019 ist weniger Logistikfläche vermietet worden als in den ersten sechs Monaten 2018. Dafür sind die Spitzenmieten an den Topstandorten spürbar gestiegen.

Im ersten Halbjahr 2019 sind in Deutschland rund 3,27 Mio. qm Logistikfläche neu vermietet worden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat der Markt damit um 6% nachgegeben, berichtet das auf Logistikimmobilien spezialisierte Maklerhaus Realogis. Vor allem außerhalb der führenden Standorte ging der Flächenumsatz zurück; das Minus lag bei 12%. Der Mietmarkt in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Ruhrgebiet, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart sowie München hingegen hat in den ersten sechs Monaten um 4% zulegen können. Dieses Wachstum ist insbesondere auf die Regionen Ruhrgebiet (88%) und Berlin (46%) zurückzuführen. Starke Einbrüche mussten hingegen Hamburg (-46%) und in Köln (-43%) hinnehmen.

München ist das teuerste Pflaster

Führend im Ranking der Spitzenmieten an den wichtigsten acht Logistikstandorten ist die Logistikregion München. Zum ersten Mal hat Realogis im Teilmarkt München Umland-Nord eine Spitzenmiete von 8,50 Euro/qm für eine Produktions- bzw. Gewerbeimmobilie registriert, ein Plus von 18%. Das entspricht dem höchsten Mietpreiswachstum in dieser Immobilienklasse innerhalb der vergangenen zwölf Monate. In der Metropolregion Berlin wurde mit 6,90 Euro/qm die zweithöchste Spitzenmiete erzielt, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 13% entspricht. Leicht höhere Spitzenmieten sind zudem in den Regionen Ruhrgebiet (5%), Hamburg (3%), Düsseldorf (3%) und Köln (2%) verzeichnet worden. Unverändert sind die Spitzenmieten in Frankfurt (6,50 Euro/qm) und Stuttgart (6,50 Euro/qm).

Mangel an Fläche bremst den Umsatz

Entscheidende Treiber für den Vermietungsmarkt von Lager- und Logistikimmobilien sind aktuell aus Sicht von Realogis folgende Faktoren: zum einen die Flächen- und Mitarbeiterverfügbarkeit sowie zum anderen die Entwicklung der Schlüsselbranchen Automotive und elektronischer Handel. Die Experten erwarten, dass bis Jahresende die Regionen Berlin und München Rekordergebnisse erzielen werden. Für Hamburg sagen sie dagegen einen Rückgang von bis zu einem Viertel voraus; Grund ist das deutlich eingeschränkte Flächenangebot in der Hansestadt.

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