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Unternehmen | 12.09.2019

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Europäische Zentralbank (EZB)
  • Personen:
    Christine Lagarde, Mario Draghi

EZB drückt Einlagenzins noch tiefer ins Minus

Bei seiner vorletzten Ratssitzung hat EZB-Chef Mario Draghi verkündet, dass der Einlagenzins von -0,4% auf -0,5% gesenkt werde. Auch die Anleihekäufe werde die Europäische Zentralbank ab November wieder aufnehmen. Monatlich würden Staatsanleihen im Wert von 20 Mrd. Euro gekauft, sagte Draghi. Und damit nicht genug: Sollte es notwendig sein, werde die Notenbank sogar über dieses Paket hinausgehen. Ein genaues Ende der Käufe legte der EZB-Rat zunächst nicht fest.

Mario Draghi wird Ende Oktober sein Amt an die Französin Christine Lagarde abgeben. Beobachter erwarten, dass sich auch unter ihrer Ägide nichts an der expansiven Ausrichtung der Geldpolitik ändern wird.

Unter den Finanzexperten in der Immobilienbranche sind die von Draghi verkündeten Maßnahmen größtenteils schon erwartet worden. Die Kapitalsammelstellen und Investmentproduktanbieter haben diese Politik bereits eingepreist und sehen für die eigenen Unternehmen in erster Linie Vorteile. Für die Mehrheit der Kreditinstitute bedeutet dieser Schritt eine weitere Belastung.

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