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Unternehmen | 12.09.2019

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Consus baut Mezzaninekredite ab

Consus Real Estate, die börsennotierte Projektentwicklerholding, wird die eigenen Zinskosten demnächst auf 7,9% senken. Aktuell werden die Erträge des Unternehmens vor allem durch hohe Zahlungen auf teure Mezzaninekredite für Projekte geschmälert. Diese Kredite sollen im kommenden Jahr die Performance nicht mehr drücken.

Per Ende Juni 2019 enfielen nur 50% der 1,9 Mrd. Euro umfassenden Projektfinanzierungen bei Consus auf (günstige) Erstrangkredite, weitere 11% auf Juniorkredite und 39% auf Mezzaninefinanzierungen. Durch den Verkauf des Leipzig-416-Grundstücks konnte ein 160 Mio. Euro schwerer mit 12,6% verzinster Mezzaninekredit abgelöst werden, außerdem wurden weitere mit 13% verzinste Darlehen über 420 Mio. Euro zu 7,5% refinanziert.

Nach Abschluss der laufenden Umfinanzierungsmaßnahmen wird der Mezzanineanteil auf 31% sinken. Dann muss Consus noch zweistellig verzinste Zwischenfinanzierungen im Volumen von ca. 500 Mio. Euro bedienen. Bis zum Jahresende 2019 soll sich diese Summe durch Tilgung und Refinanzierung halbieren. Ende März 2020 sollen so gut wie alle teuren Mezzaninedarlehen abgebaut oder umfinanziert sein. Das teilte Finanzvorstand Benjamin Lee bei der Präsentation der Halbjahreszahlen mit.

Das bereinigte Consus-Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei 138 Mio. Euro und damit deutlich höher als im Vorjahreszaitraum (57 Mio. Euro). Der ausgewiesene Gewinn vor Steuern fiel mit 5,2 Mio. Euro trotzdem nur mäßig höher aus als im Vorjahreszeitraum (2 Mio. Euro). Hauptursache dafür waren die im Berichtszeitraum stark gestiegenen Finanzierungskosten, die sich auf 119 Mio. Euro summierten. Ebenfalls im ersten Halbjahr wirksam wurde die Aufstockung der Consus-Beteiligung an der CG Gruppe von 65% auf 71%.

Knapp 30% der Projekte sind vorverkauft

Das aktuelle Consus-Projektvolumen erhöhte sich trotz des Leipzig-Verkaufs auf 10 Mrd. Euro, davon sind Vorhaben im Wert von 2,8 Mrd. Euro vorverkauft. In diese Zahl rechnet Consus auch jene Deals mit ein, die noch im Stadium der Absichtserklärung sind. Die Zukäufe neuer Vorhaben, die Consus im bisherigen Jahresverlauf tätigte, verteilen sich auf Düsseldorf (Benrather Gärten), Bergisch Gladbach (Wachendorff Quartier), Erfurt (Braugold-Quartier) und Wendlingen (Otto-Quartier).

Transaktion: Erfurt, Robert-Koch-Straße 38A
Transaktion: Wendlingen am Neckar, Schwanenweg
Transaktion: Bergisch Gladbach
  • Transaktionsdatum:
    12.09.2019
  • Immobilienart:
    Gewerbe allgemein, Wohnen
  • Transaktionsart:
    Kauf
  • Volumen:
    1,00 Grdst.
  • Käufer:
    Consus Real Estate

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