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Projekte | 12.09.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hannover: Planänderung für den Holländischen Pavillon

Quelle: iLive Expo Campus GmbH, Urheber: MVRDV
Ein vorläufiger Entwurf zur Idee der offenen Blockrandbebauung um den revitalisierten Niederländischen Pavillon.

Quelle: iLive Expo Campus GmbH, Urheber: MVRDV

Die Pläne von 2017, dem sanierten und umgebauten Holländischen Pavillon auf dem hannoverschen Expo-Areal ein Hochhaus mit Studentenapartments zur Seite zu stellen, sind passé. Heute Abend werden im Bezirksrat Döhren-Wülfel von i Live Expo Campus daher die Pläne des Architekturbüros MVRDV vorgestellt, die eine offene Blockrandbebauung, die näher an den Pavillon heranrückt.

Als 2017 die Pläne für ein 17-geschossiges Wohnhochhaus mit 400 Studentenapartments samt Revitalisierung des Niederländischen Pavillons der Expo 2000 durch die städtischen Gremien und Beteiligungsformate liefen, war zunächst nicht abzusehen, dass die Pläne noch einmal auf Null gestellt werden würden. Tatsächlich wird aus der Drucksache, die heute Abend im Bezirksrat Döhren-Wülfel durch die Gesellschaft i Live Expo Campus (Joint Venture der Wohnkompanie Nord und Mikrolivingspezialist i Live) vorgestellt und diskutiert wird, deutlich, dass es seitens der Stadt Bedenken gegenüber dem 54 m hohen Apartmenthochhaus gab. Es sollte über eine Brücke mit dem Pavillon verbunden werden.

Apartmenthaus und Parkhaus als Blockrand

Die neuen Pläne des niederländischen Architekturbüros MVRDV, das auch den Entwurf für den niederländischen Pavillon zur Weltausstellung Expo 2000 in Hannover lieferte, sehen nun eine offene Blockrandbebauung vor. Der prägende Teil ist das bis zu neungeschossige Apartmenthaus mit rund 375 Wohneinheiten etwa für Studierende und Lehrkräfte, die 21 qm bis 35 qm groß sind. Lobby, Lounge, Fitness, Eventküche und Hauswirtschaftsraum finden sich im Souterrain. Einzelne Dachflächen werden zum Gärtnern, für Sport und zum Feiern zur Verfügung stehen. Teil der offenen Blockrandbebauung wird ein dreigeschossiges Parkhaus, das durch zwei Bürogeschosse aufgestockt wird.

Das unumstritten dominante Gebäude auf dem Areal bleibt der Niederländische Pavillon. Bis auf das Waldgeschoss im dritten Obergeschoss werden die Ebenen mit einer transparenten und transluzenten Fassade geschlossen, um Büro-, Coworking-, Bildungs-, Sport-, Event- und Gemeinschaftsräume zu schaffen. Die Dachfläche wird wieder - wie zur Expo 2000 - als Aussichtsterrasse samt Bewirtung genutzt. Eine 6 m hohe, semitransparente Leichtbaukonstruktion soll für Wetterfestigkeit sorgen.

Der neue Stadtteil Kronsrode und Hochschulen in der Nachbarschaft

Der Standort und die geplante Nutzung auf dem Areal des früheren Expo-Pavillons werden einerseits durch die rund um die nahe Expo-Plaza angesiedelten Hochschulen (Leibniz Fachhochschule und Akademie, Hochschule Hannover Fakultät Design und Medien, die Hochschule für Theater und Musik, Fachoberschule für Medien, Fernuniversität Hagen) geprägt. Zum anderen entwickelt die Landeshauptstadt Hannover in direkter nordöstlicher Nachbarschaft den Stadtteil Kronsrode für etwa 4.500 Menschen.

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