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Politik | 12.09.2019

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesregierung Deutschland, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen
  • Personen:
    Axel Gedaschko
  • Immobilienart:
    Wohnen

GdW sieht gute Ansätze im Haushalt für Wohnen 2020

Einige positive Rückmeldungen bekommt die Bundesregierung für die ersten Beratungen zum Haushalt 2020 auf dem Sektor Wohnen. Belobigt wird unter anderem vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dass laut den Plänen die Städtebauförderung auf dem hohen Niveau von 790 Mio. Euro verstetigt werden soll.

Dazu kommen weitere 75 Mio. Euro für nationale Projekte des Städtebaus. Erfreulich ist laut GdW auch die Ausstattung des Investitionspakts "Soziale Integration im Quartier", die erneut 200 Mio. Euro betragen wird. Hier komme es aber darauf an, dass auch die Wohnungsunternehmen berechtigt sind, diese Mittel zu nutzen, sagte GdW-Chef Axel Gedaschko.

Die Mittel des Bundes für den sozialen Wohnungsbau liegen im Jahr 2020 wie angekündigt bei 1 Mrd. Euro. Das hätten laut GdW 500 Mio. Euro mehr sein können (so wie 2019). Insgesamt aber setze die Große Koalition mit diesen Haushaltsansätzen ein "wichtiges Zeichen für die Zukunft des Wohnens in Deutschland", so Gedaschko. Es könne aber noch besser werden.

Gedaschko schlägt vor, die Regelungen für den Stadtumbau in den neuen Bundesländern auf ganz Deutschland zu übertragen. Dabei seien in enger Partnerschaft zwischen Wohnungswirtschaft und Kommunen der Schrumpfungsprozess systematisch gestaltet und die Wohn- und Stadtquartiere nachhaltig aufgewertet worden, findet Gedaschko. Dies könne Vorbildcharakter auch für schrumpfende Regionen in den alten Bundesländern haben. Notwendig seien darüber hinaus Investitionshilfen für besonders belastete Wohnungsunternehmen in Ostdeutschland, die in Gemeinden mit Leerständen von mehr als 10% liegen. Auch müsse die Abrisspauschale auf mindestens 140 Euro/qm angehoben werden.

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