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Politik | 10.09.2019

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Deutscher Mieterbund (DMB), Deutsche Energie-Agentur (dena), Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV), Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
  • Personen:
    Lukas Siebenkotten, Axel Gedaschko, Michael Groschek
  • Immobilienart:
    Wohnen

Verbände fordern Milliarden im Kampf gegen den Klimawandel

Quelle: <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>, Urheber: Hartmut910
Um die Klimaziele zu erreichen, müsste der CO2-Ausstoß bei 80% der Gebäude hierzulande halbiert werden.

Quelle: pixelio.de, Urheber: Hartmut910

Mindestens 14 Mrd. Euro müssten jährlich allein für Wohngebäude an Fördermitteln frei gemacht werden, um die Klimaziele der Bundesregierung für das Jahr 2030 auf dem Gebäudesektor zu erreichen. Zu diesem Fazit kommen der GdW, der Deutsche Mieterbund und der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV).

Selbst wenn nur die vermieteten Wohneinheiten herangezogen werden, wäre aus Sicht der Verbände eine jährliche Fördersumme von mindestens 6 Mrd. Euro erforderlich. Sie beziehen sich dabei auf Berechnungen der dena-Studie Integrierte Energiewende und der BDI-Studie Klimapfade für Deutschland.

"In den kommenden zehn Jahren müssten je nach Tiefe der Sanierung mehr als zwei von drei Wohngebäuden energetisch saniert werden, um die Klimaziele zu erreichen", rechnet GdW-Präsident Axel Gedaschko vor. Die geplante Senkung der CO2-Emissionen um 40% auf 72 Mio. t führe deshalb zu einem "enormen Finanzierungsbedarf".

Förderung muss sozialverträglich sein

Die Förderbedingungen müssten dafür niedrigschwellig, technologieoffen und sozialverträglich gestaltet sein, betont Michael Groschek, Präsident des DV. Zudem seien sie an der CO2-Bilanz statt am Primärenergiebedarf auszurichten.

DMB-Präsident Lukas Siebenkotten warnt bei Klimaschutzmaßnahmen vor einer zu starken Belastung der Mieter: "Schon eine einfache energetische Modernisierung zum Effizienzhaus-100-Standard führt zu einer Mieterhöhung von mindestens 2 Euro/qm pro Monat, die nicht ansatzweise durch eingesparte Heizkosten refinanzierbar ist."

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