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Märkte | 10.09.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Wiesbaden, Mainz und Trier verlieren Kundenfrequenz

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Kerstin Heinze
In Wiesbaden ist die Passantenfrequenz deutlich eingebrochen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Kerstin Heinze

Die Frankfurter Zeil legt auf hohem Niveau weiter bei der Passantenfrequenz zu. Die Fußgängerzonen in Wiesbaden, Mainz und Trier zogen hingegen deutlich weniger Menschen an. Das geht aus einer aktuellen Erhebung von BNPPRE hervor.

Durchschnittlich 11.246 Menschen haben sich am Zähltag 15. Juni 2019 pro Stunde durch die Frankfurter Haupteinkaufsstraße Zeil gedrängt. Diese Zahl liegt um rund 1.000 höher als im Vorjahr. Die Zeil landet damit bundesweit unter den am stärksten frequentierten Einkaufsstraßen auf dem dritten Platz. Bei den Einzelhandels-Spitzenmieten liegt sie mit 300 Euro/qm auf Rang vier. Dieser Wert ist seit dem Jahr 2016 unverändert.

Innerhalb Frankfurts folgt die Biebergasse mit etwas über 5.000 Menschen pro Stunde auf Platz zwei, bei der Spitzenmiete die Goetherstraße mit 290 Euro/qm. Seit 2019 betrafen 33% der Vermietungen bzw. Neueröffnungen in Frankfurt den Textilhandel. Das waren fünf Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt der A-Städte. Gastronomie machte hingegen mit 17% vier Prozentpunkte weniger als im Städteschnitt aus.

Gastronomen drängen nach Wiesbaden und Mainz

In Wiesbaden ist die Passantenfrequenz auf der Kirchgasse als zentraler Achse der Fußgängerzone deutlich eingebrochen, um rund 1.000 auf 6.289 Personen/Stunde. Die Spitzenmiete liegt dort bei 135 Euro/qm. Auffällig ist ein Anteil von 30% Gastronomie an den Vermietungen seit 2016, gegenüber 24% im Durchschnitt der B-Städte. Lebensmittel machten 18% aus (12% im Durchschnitt).

Auch die Mainzer Fußgängerzone Am Brand muss einen Frequenzrückgang um rund 500 auf 4.027 Personen/Stunden hinnehmen. Die Spitzenmiete beträgt 105 Euro/qm. An Gastronomen wurde überdurchschnittlich stark vermietet, mit einem Anteil von 41% an den Vermietungs- und Neueröffnungsfällen, 17 Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt der B-Städte.

Trier punktet bei Anbietern aus dem Bereich Körperpflege/Gesundheit

Auch in Trier ist die Frequenz gegenüber 2018 deutlich zurückgegangen. Nur noch 5.604 Menschen/Stunde wurden in der Simeonstraße gezählt. Das waren rund 1.000 weniger als im Jahr 2018. Bei den Spitzenmieten lagen Grabenstraße und Hauptmarkt mit 125 Euro/qm rund 10 Euro/qm vor der Simeonstraße. An den Neueröffnungen hatten Körperpflege und Gesundheit mit jeweils 18% sowie Dienstleistungen mit 11% seit dem Jahr 2016 erheblich größere Anteile als im Gesamtvergleich der B-Städte. Mit 11% lag der Gastronomieanteil in Trier hingegen weniger als halb so hoch.

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