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Unternehmen | 29.08.2019

Von Nicolas Katzung

In diesem Artikel:

Deutsche Hypo baut Kreditgeschäft leicht aus

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Nicolas Katzung
Die Deutsche Hypo ist weiterhin fester Bestandteil der Nord/LB.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Nicolas Katzung

Mit einem moderaten Plus beim Neugeschäft hat die Deutsche Hypo das erste Halbjahr 2019 abgeschlossen. Das Ergebnis blieb bei der Nord/LB-Tochter stabil.

Die Darlehenszusagen stiegen im Jahresvergleich von 1,4 Mrd. auf 1,5 Mrd. Euro. Nicht darin enthalten sind Prolongationen, die rund 1,28 Mrd. Euro ausmachten (Vorjahr: 1,63 Mrd. Euro). Auffallend an den unterzeichneten Kreditverträgen ist das Volumen, das auf Großbritannien entfällt. Wurden hier im ersten Halbjahr 2018 lediglich Immobilienfinanzierungen für 38 Mio. Euro zugesagt, lag das Neugeschäft in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bei 270 Mio. Euro. Eine strategische Ursache habe dies nicht, versicherte ein Banksprecher. Vielmehr lag es daran, dass - anders als ein Jahr zuvor - ausreichend attraktives Geschäft akquiriert werden konnte. Die gleiche Argumentation gelte für die Entwicklung des Neugeschäfts in Deutschland, wo das Volumen von 1,05 Mrd. auf 0,82 Mrd. Euro sank.

Kostensenkungsprogramm zeigt erste Wirkungen

Einen leichten Zuwachs verzeichnete die Deutsche Hypo auch beim Kreditbestand, der sich von 12,26 Mrd. auf 12,4 Mrd. Euro erhöhte. Geringfügig schwächer fiel hingegen das Betriebsergebnis aus, das von 33,9 Mio. auf 33 Mio. Euro zurückging. Die 2019 erfolgte Umsetzung des Kostensenkungsprogramms sorgte dafür, dass sich die Cost-Income-Ratio von 57,8% auf 54% verringerte. Der Personalbestand sank auf 421 Mitarbeiter (Vorjahr: 430). Im Geschäftsjahr 2018 bildete die Deutsche Hypo Rückstellungen für "beschlossene Maßnahmen zum Personalabbau und zur Effizienzsteigerung" in Höhe von 16,8 Mio. Euro. Auf welche Größenordnung das Personal weiter verringert werden soll, ist nicht bekannt. Eine konkrete Zielvorgabe gebe es nach Angaben des Sprechers nicht.

Für das Gesamtjahr rechnet die Bank mit einer Fortschreibung des Halbjahrestrends, sodass zum Jahresende ebenfalls ein leichtes Plus beim Neugeschäft und dem Kreditbestand stehen sollte. Das Ergebnis werde allerdings "deutlich unter dem Niveau des durch positive Einmaleffekte beeinflussten Vorjahresergebnisses in Höhe von 74,7 Mio. Euro liegen", heißt es im Halbjahresbericht.

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