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Unternehmen | 26.08.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Stadt Frankfurt will 30.000 qm für Behörden mieten

alstria und die Stadtverwaltung Frankfurt sind offenbar in fortgeschrittenen Verhandlungen über die Vermietung eines knapp 30.000 qm großen Bürokomplexes. Noch steht allerdings die Entscheidung der Politik zu diesem Thema aus.

Für alstria Office Reit bahnt sich eine größere Bürovermietung in Frankfurt an. Wie Medien und Marktteilnehmer berichten, befindet sich das Unternehmen kurz vor einem Vertragsabschluss mit der Stadtverwaltung über den Bürokomplex Solmsstraße 27-37 im Quartier City West. Dort könnten das Stadtschulamt und das Amt für Bau und Immobilien einziehen.

Ämter in den ehemaligen Zurich-Komplex

Im Jahr 2017 hatte die Stadt mit einer Ausschreibung rund 29.000 qm BGF gesucht, auf denen Büros für knapp 1.000 Mitarbeiter der beiden Ämter eingerichtet werden sollen. Es folgten 32 Angebote, von denen bis Mitte 2018 sieben in die engere Auswahl kamen. Unter diesen hat sich nun offenbar der Büroriegel an der Solmsstraße durchgesetzt, der bis 2018 die Zurich-Versicherung beherbergte. Auf seiner Webseite beziffert alstria die dortige Mietfläche mit 29.758 qm.

Die Stadtverwaltung Frankfurt äußert sich bislang nicht zu den Nachrichten über die bevorstehende Anmietung. alstria bestätigte aktuell laufende Verhandlungen mit der Stadt. "Aber die führt derzeit vermutlich jeder, der in Frankfurt eine größere Fläche zu vermieten hat", sagte ein Unternehmenssprecher. Einen Mietvertrag gebe es jedenfalls nicht.

Was wird aus dem Altstandort in Sachsenhausen?

Nach Informationen der Immobilien Zeitung ist jedoch die Stadtpolitik in die Debatte über einen bereits sehr weit ausgearbeiteten Mietvertrag eingestiegen. Zum Abschluss benötigt die Verwaltung die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung. Falls es dabei keine größeren Verzögerungen gibt, wird mit einem Einzug der Verwaltungsmitarbeiter Ende 2020 gerechnet.

Das würde eine Zusammenlegung von fünf derzeitigen Behördenstandorten im Stadtgebiet bedeuten. Der größte unter ihnen ist der einst als Berufsschule erbaute Komplex Seehofstraße 41/42 und Gerbermühlstraße 48 im Stadtteil Sachsenhausen. Diesen hatte die Stadt im Jahr 2017 für 20 Jahre vom Immobilienunternehmer Josef Buchmann gemietet. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit Berufung auf Kreise der Stadtpolitik schreibt, soll dieser Vertrag weiterlaufen, sodass dort andere städtische Behörden oder erneut eine Schule einziehen können.

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