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Märkte | 23.08.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Klarer Rückgang der Baugenehmigungen in Baden-Württemberg

Im ersten Halbjahr 2019 sind die Baugenehmigungen in Baden-Württemberg um 11,9% zurückgegangen - von 20.823 Wohneinheiten im ersten Halbjahr 2018 auf 18.345 in den ersten sechs Monaten 2019. Besonders deutliche Verluste verzeichneten die Großstädte.

Nach den vom IVD-Marktforschungsinstitut veröffentlichten Zahlen des Statischen Landesamts verloren besonders Heidelberg (73,9%), Pforzheim (68%), Freiburg (66,9%), Heilbronn (64,7%) und Mannheim (60,6%). Doch auch in Ulm (42%) und Landeshauptstadt Stuttgart (33,7%) wurden erheblich weniger Wohneinheiten genehmigt als im ersten Halbjahr 2018. Im Vergleich der Regierungsbezirke konnte lediglich für Tübingen (7,5%) in den ersten beiden Quartalen ein Zuwachs notiert werden.

Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts, verwies darauf, dass die Verluste dort besonders hoch seien, "wo sehr dringend Wohnraum benötigt wird". Kippes stellt in seinem Statement in Aussicht, dass die Entscheidungen der schwarz-roten Koalition in Berlin zur Verschärfung der Mietpreisbremse und zur Verlängerung des Bezugszeitraums zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete von vier auf sechs Jahre "sich weiter negativ auf die Investitionsbereitschaft in Wohnungen und damit auf die schwächelnden Baugenehmigungen auswirken".

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