Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Politik | 22.08.2019

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Caritas, Deutscher Mieterbund (DMB), Pestel-Institut, IG Bau
  • Immobilienart:
    Wohnen

Bündnis fordert 10 Mrd. Euro für günstiges Wohnen

Einen "Akutplan für soziales und bezahlbares Wohnen" verlangten der Deutsche Mieterbund, die Caritas, die IG Bau sowie Baufachverbände gemeinsam mit dem Pestel-Institut Hannover heute bei einer Pressekonferenz in Berlin. Die konkreten Forderungen des "Bündnis für Soziales Wohnen": Bis 2030 müsse es in Deutschland wieder 2 Mio. Sozialwohnungen geben. Dafür sei der Neubau von mindestens 80.000 pro Jahr notwendig. Aktuell sind es nur etwa 26.000. Zusätzlich müssten noch einmal jährlich 75.000 bestehende Wohnungen durch den Ankauf von Belegrechten für die Preisbindung erhalten werden. Der Staat müsse seine Förderung somit deutlich erhöhen, und zwar von zuletzt 2,4 Mrd. Euro auf dann 6,3 Mrd. Euro pro Jahr. Bei den Ländern sei eine Erhöhung um das 3,5fache notwendig. Ein "absolutes Tabu" müsse es sein, Geld für den sozialen Wohnungsbau "im Landeshaushalt versickern zu lassen".

Für den bezahlbaren Wohnungsbau auf dem freien Markt müsse der Staat noch einmal mindestens 3 Mrd. Euro pro Jahr bewilligen. Es sei unter anderem notwendig, die neue Sonder-AfA für bezahlbaren Wohnraum über zehn Jahre hinweg in Höhe von insgesamt 4,5% zu gewähren und anschließend in Höhe von 3% pro Jahr bis zur vollständigen Abschreibung. Darüber hinaus müsse eine lineare Abschreibung von 2% auf 3% ohne zeitliche und regionale Begrenzung für alle Mietwohnungen zum Standard werden.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!