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Märkte | 20.08.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Die vielen Akademiker pushen Zinshausdeals in Braunschweig

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Der Mittelweg in der Braunschweiger Nordstadt zählt an der Ecke Taubenstraße zu den guten Lagen, für die E&V für das laufende Jahr Faktoren der 17- bis 22fachen Jahresnettokaltmiete erwartet.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Braunschweig. Bis zu 100 Mio. Euro Umsatz erwartet Engel & Völkers für 2019 aus Transaktionen mit Zinshäusern in Braunschweig. Mieten unter Marktniveau fördern Verkaufsfaktoren der bis zur 30fachen Jahresnettokaltmiete.

Nach Zahlen des Gutachterausschusses wurden 2018 in Braunschweig 91 Transaktionen mit Zinshäusern getätigt, die zu einem Umsatz von 92 Mio. Euro führten. Nach Einschätzung von Engel & Völkers Commercial (E&V) bleibt die Zahl der Transaktionen mit 80 bis 95 in diesem Jahr in der Spanne der vergangenen fünf Jahre, während der erwartete Umsatz mit 90 Mio. bis 100 Mio. Euro den Umsatzsprung um 59% von 2017 auf 2018 bestätigt. Der durchschnittliche Umsatz je Transaktion von 1,01 Mio. Euro wurde 2016 mit 1,12 Mio. Euro übertroffen.

Studenten und Akademiker sorgen für Wohnraumnachfrage

Das Interesse an Braunschweiger Zinshäusern in zentralen Lagen ist für E&V in der hohen Studentenquote - 8,5% der Bevölkerung - sowie einem der bundesweit höchsten Anteile von Wissenschaftlern begründet. Die TU Braunschweig, der Forschungsflughafen oder die wachsende VW-Präsenz stehen für diesen Trend. Den Leerstand sieht Sascha Brandes, Geschäftsführer bei E&V Commercial Braunschweig, bei 1,9%. Das Vermietungsrisiko für die Eigentümer sei gering.

Mit einer durchschnittlichen Angebotsmiete von 8,94 Euro/qm liegt der teuerste Wohnraum innerhalb der Stadtgrenzen im östlichen Ringgebiet. In der weniger zentralen Weststadt liegt die Angebotsmiete im Mittel bei 6,92 Euro/qm. Der stadtweite Durchschnittswert liegt bei 8,33 Euro/qm.

Preise zwischen 750 und 2.700 Euro/qm

Für sehr gute Lagen sieht Brandes im laufenden Jahr Faktoren zwischen dem 20- und dem 26fachen der Jahresnettokaltmiete. "Vielerorts sind die aktuellen Mietpreise nicht auf Marktniveau, weshalb liquide und erfahrene Marktteilnehmer bereit sind, in besonders attraktive Mikrolagen innerhalb des Ringgebietes Faktoren bis zum 30fachen der Jahresnettokaltmiete zu akzeptieren." Die Kaufpreise werden 2019 nach E&V-Perspektive in den sehr guten Lagen auf 1.600 bis 2.700 Euro/qm steigen.

Für gute Lagen erwartet E&V Faktoren zwischen 17 und 22 und Preise zwischen 1.400 und 2.300 Euro/qm. Für Faktoren zwischen dem 12- und 14fachen sowie Kaufpreisen von 750 bis 1.000 Euro/qm können Investoren 2019 etwa in der nördlichen Nordstadt fündig werden.

Weniger Wohnungen fertiggestellt als geplant

Mit 570 Baugenehmigungen und 527 Fertigstellungen erreicht die Löwenstadt nach Zahlen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen 2018 Größenordnungen wie zuletzt am Anfang dieses Jahrtausends. Trotzdem entsprechen die Fertigstellungszahlen nicht dem Plan, 2013 bis 2020 insgesamt 5.000 Wohneinheiten in Braunschweig zu errichten. Die Fertigstellungszahlen summieren sich für Braunschweig zwischen 2013 und 2018 auf lediglich 2.366 Wohneinheiten.

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