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Märkte | 19.08.2019

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    JLL
  • Personen:
    Hela Hinrichs
  • Immobilienart:
    Gewerbe allgemein

JLL rechnet mit 10% geringerem globalen Transaktionsumsatz

Quelle: pixabay, Urheber: Manuel Romero
Wolken über dem globalen Handel mit Gewerbeimmobilien: Der Umsatz geht laut JLL auch in den USA zurück.

Quelle: pixabay, Urheber: Manuel Romero

Das globale Transaktionsvolumen mit Gewerbeimmobilien hat sich nach Berechnung von JLL im zweiten Quartal 2019 weiter abgekühlt und die Halbjahresumsätze vielerorts sinken lassen. Die Makler machen "abnehmende makroökonomische Dynamik und geopolitische Risiken" für diese Entwicklung verantwortlich. Um 9% liegt der Umsatz (174 Mrd. USD) unter dem Vorjahreslevel. Ein Land allerdings verzeichnet ein besonders sattes Plus.

Die beiden Faktoren für den Umsatzrückgang scheinen aber nur für zwei von drei Weltgegenden zu gelten: Während die Umsätze in Amerika und Europa sinken, erlebte Asien-Pazifik das beste Halbjahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Dort wurden Immobilien für 86 Mrd. USD gehandelt, + 6% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Entscheidend dafür war China, wo sich der Umsatz auf 25,3 Mrd. USD fast verdoppelte.

In Europa (inkl. Nahost und Afrika) sank das Transaktionsvolumen deutlich: Ein Halbjahres-Umsatz von 109 Mrd. USD entspricht einem Minus von 19%. Den höchsten Einbruch gab es im Brexit-Land Großbritannien (-36%). Dass in Amerika der Umsatz um 8% hinter Vorjahresniveau blieb, lag an den USA. Dort wurden 134 Mrd. USD der insgesamt 145 Mrd. USD der Region bewegt, das entpsricht einem Rückgang um 9%. "Vorsichtiges und selektives" Investorenverhalten verbunden mit "verstärkter Sorge hinsichtlich der Preise" nennt Hela Hinrichs vom internationalen JLL-Research als Gründe dafür.

Für das Gesamtjahr 2019 rechnet Hinrichs mit 730 Mrd. USD globalem gewerblichen Handelsvolumen. Das bedeutet einen Rückgang um 10% zu 2018.

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