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Unternehmen | 16.08.2019

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Hofheimer Wohnungsbau steigert Überschuss um ein Drittel

Um ein knappes Drittel auf rund 1,18 Mio. Euro hat das kommunale Unternehmen Hofheimer Wohnungsbau (HWB) im vergangenen Geschäftsjahr seinen Jahresüberschuss gesteigert.

Die Umsatzerlöse des Unternehmens sanken 2018 um 10% auf etwa 13 Mio. Euro. Die Bilanzsumme von HWB stieg dagegen von knapp 95 Mio. Euro auf gut 96 Mio. Euro. "Im nächsten Geschäftsjahr werden wir deutlich über die 100 Mio. kommen", kündigt Geschäftsführer Norman Diehl an. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens beträgt 29,2%. Im vergangenen Jahr investierte es in seinen Bestand von rund 1.700 Wohnungen, der zum großen Teil aus den 1960er und 1970er Jahren stammt, etwa 2,32 Mio. Euro.

Die HWB-Mieten lagen Ende 2018 im Schnitt bei 6,03 Euro/qm. Blendet man die geförderten Wohnungen aus, beträgt der Schnitt 6,44 Euro/qm. Der Bestand des Unternehmens verteilt sich zu etwa 60% auf frei finanzierte und 40% öffentlich geförderte Wohnungen. Bei der Vermietung der frei finanzierten Wohnungen achtet HWB darauf, dass Menschen mit mittleren Einkommen berücksichtigt werden, die es sich am ansonsten hochpreisigen Hofheimer Wohnungsmarkt schwer tun, eine Wohnung zu finden. "Das ist eine wichtige Zielgrupppe", betont Diehl. Die Angebotsmieten lagen 2018 in Hofheim laut ImmoScout bei mehr als 11 Euro/qm.

Langzeitprojekt ist bald fertig

Im Neubau realisiert HWB derzeit unter anderem für 7,2 Mio. Euro das Projekt Wir am Klingenborn das mit insgesamt 41 Wohneinheiten die Wohnformen Seniorengerechtes Wohnen und Mehrgenerationenwohnen und eine Demenz-Wohngemeinschaft umfasst. Die Realisierung hatte sich in der Vergangenheit deutlich verzögert, weil Nachbarn gegen den Bebauungsplan geklagt hatten. Nun ist aber mit dem Frühjahr 2020 ein baldiger Abschluss für das Projekt mit rund zehn Jahren Laufzeit in Sicht.

Auf ein Investitionsvolumen von gut 12 Mio. Euro kommt das Vorhaben Neue Stadtbücherei am Kellereiplatz mit einer Gesamtmietfläche von 3.187 qm. Neben der Bücherei (1.300 qm) sieht HWB dort das Stadtarchiv sowie Wohnungen und Gewerbeflächen vor. Eine kleinere Gewerbeeinheit ist noch frei. Bis Anfang 2021 soll die Gesamtentwicklung abgeschlossen sein.

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