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Märkte | 14.08.2019

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Augsburg ist teuerste Zinshaus-C-Stadt

Quelle: Immobilen Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
Wohn- und Geschäftshäuser in der Augburger Innenstadt sind begehrt, aber vergleichsweise teuer.

Quelle: Immobilen Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Wohn- und Geschäftshäuser in Augsburg bleiben gefragt. Allerdings gehen die Vorstellungen von Käufern und Verkäufern immer weiter auseinander. Das beobachtet Thomas Stahr, Geschäftsführer bei Engel & Völkers Commercial Augsburg (E&V).

"Nachfrage und Angebot kommen oftmals nicht zusammen, da die Preisvorstellungen sowohl der Investoren als auch der Eigentümer nicht immer dem aktuellen Marktwert entsprechen", sagt Stahr. Das sei auch ein Grund, warum die Zahl der Transaktionen seit 2014 um mehr als 30% auf 108 Verkäufe im vergangenen Jahr zurückgegangen sei. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Renditehäuser im Wert von 159 Mio. Euro verkauft. Für dieses Jahr erwartet Stahr ein ähnliches Volumen.

Ein weiterer Grund für die Zurückhaltung der Käufer seien die hohen Preise. Mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von 3.051 Euro/qm sind Augsburger Zinshäuser fast doppelt so teuer wie in anderen C-Städten. Vor allem die Nachfrage von Investoren aus München habe die Preise steigen lassen.

Preise steigen in mittleren Lagen

In den guten Lagen wie im Antonsviertel oder in Göggingen sind die Quadratmeterpreise laut E&V in der Spitze um 1.600 Euro auf bis zu 4.600 Euro gestiegen. Selbst in mittleren und einfachen Lagen müssen Anleger bis zu 900 Euro/qm mehr bezahlen als noch vor zwei Jahren. Dagegen stagnierten die Spitzenpreise in den sehr guten Innenstadtlagen bei um die 5.000 Euro/qm.

Je nach Lage bewegten sich die Kaufpreisfaktoren 20178 laut E&V zwischen dem 18fachen und dem 35fachen der jährlichen Nettokaltmiete. Während Stahr in der Spitze keine weiteren Steigerungen sieht, sei in diesem Jahr außerhalb der Spitzenlagen noch etwa eine Jahresmiete mehr möglich.

Aktuell liegt der durchschnittliche Angebotspreis für ein Wohn- und Geschäftshaus bei rund 1,5 Mio. Euro. Kleinere Objekte in den mittleren und einfachen Lagen seien schon für rund 700.000 Euro zu haben. Die ungebrochen hohe Nachfrage führe vor allem in den einfachen und mittleren Lagen zu weiter steigenden Preisen.

Stahr hat dabei die Gebiete rund um die neue Universitätsklinik und um die Neubauprojekte im Martinipark und auf dem Areal der ehemaligen Reese-Kaserne im Blick. "Mit der Aufwertung dieser einfachen und mittleren Lagen steigt die Attraktivität für Investoren", so Stahr. Bei einer wachsenden Bevölkerung und einem Leerstand von gerade einmal 0,77% tendiere das Vermietungsrisiko für Eigentümer "gegen Null".

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