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Märkte | 14.08.2019

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:

Für Luxusimmobilien legen Käufer Millionen auf den Tisch

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz
Luxusimmobilien in Ferienregionen wie in Lindau am Bodensee sind bei gut betuchten Käufern gefragt.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz

In München werden die meisten Luxusimmobilien verkauft. Hamburg folgt auf Platz zwei. Die höchsten Preise wurden im vergangenen Jahr aber in Garmisch-Partenkirchen erzielt. Dort legten die Käufer für Villen im Schnitt fast 3,7 Mio. Euro auf den Tisch, um gehoben zu wohnen.

Das Maklerhaus von Poll Immobilien hat 42 Standorte nach Verkaufszahlen, Umsätzen und Kaufpreisen für Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen im Premiumsegment untersucht. Luxus beginnt für die Makler aus Frankfurt bei einem Verkaufspreis von mehr als 1 Mio. Euro.

Bei fast der Hälfte aller untersuchten Standorte stiegen im vergangenen Jahr laut der Untersuchung die Zahl der Verkäufe und das Umsatzvolumen im Vergleich zu 2017 weiter an. Unter den Metropolen war Berlin der Spitzenreiter bei den Zuwächsen. Insbesondere bei der Zahl der verkauften Eigentumswohnungen verzeichnete die Bundeshauptstadt mit einem Plus von 17% eine deutliche Steigerung. Aber auch im Landkreis Starnberg, in Konstanz, Potsdam sowie in Wiesbaden und Köln wurden überdurchschnittlich viele Luxusimmobilien verkauft.

Garmisch und Sylt sind die teuersten Pflaster

Spitzenreiter bei der absoluten Zahl der verkauften Premiumimmobilien ab 1 Mio. Euro ist weiterhin München. In der bayerischen Landeshauptstadt gab es 2018 in diesem Segment 880 Beurkundungen; das sind 18,6% weniger als im Vorjahr. In Hamburg verzeichneten die Makler 651 Verkäufe (plus 6,2%). Berlin liegt wieder auf Rang drei mit 489 Transaktionen (plus 14,5%). Es folgen Düsseldorf mit 216 (minus 4,8%) und Frankfurt mit 190 verkauften Premiumobjekten (plus 13,8%).

Für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser im Luxussegment zahlten Käufer im vergangenen Jahr im Schnitt am meisten in Garmisch-Partenkirchen: rund 3,68 Mio. Euro bei vier Transaktionen. Es folgen Sylt mit rund 2,92 Mio. Euro bei 62 Verkäufen und Baden-Baden mit 2,7 Mio. Euro bei 14 Transaktionen.

Zweitwohnsitze weiter gefragt

Attraktive Regionen für Zweitwohnsitze verzeichneten im vergangenen Jahr ebenfalls eine beachtliche Zahl an verkauften Premiumimmobilien - seien es Villen oder Eigentumswohnungen. An der Spitze lag der Landkreis Starnberg mit 190 Transaktionen, das sind 50% mehr als 2017. Es folgt Sylt mit 146 Verkäufen. Auf den Rängen drei und vier liegen mit 20 beziehungsweise acht Verkäufen die Region um den Tegernsee sowie Garmisch-Partenkirchen.

"Premiumimmobilien sind nach wie vor begehrt", sagt Daniel Ritter, geschäftsführender Gesellschafter der von Poll Immobilien. "Der Trend der letzten Jahre setzt sich damit weiter fort. Dies gilt besonders für die Metropolen." Auch internationale Käufer trügen zur Nachfrage dort bei. Die internationalen Käufer kommen nicht nur aus Europa, sondern auch aus dem mittleren und fernen Osten sowie den USA. "Sie sehen einen Immobilienerwerb in unseren attraktiven Großstädten als sichere Anlage in einem wirtschaftlich sehr stabilen Land. Dabei haben sie vor allem Berlin, Frankfurt und Hamburg im Fokus", erklärt Ritter.

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