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Unternehmen | 13.08.2019

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

Gewerkschaft will Fremdvermietungen im Warenhaus begrenzen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug
Einfahrt ins Parkhaus des KaDeWe.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug

Die Arbeitnehmervertreter bei Galeria Karstadt Kaufhof wollen die Beschäftigten schützen, indem sie eine Begrenzung von Concession-Flächen in den Warenhäusern fordern.

Die Tarifkommissionen der Gesellschaften Karstadt Warenhaus, Galeria Kaufhof, Karstadt Sports und Karstadt Feinkost haben sich auf einen gemeinsamen Forderungskatalog geeinigt, mit dem die Gewerkschaft ver.di mit der Unternehmensführung der Konzernmutter Galeria Karstadt Kaufhof in Verhandlungen über einen Sanierungstarifvertrag eintreten kann. Zu den Forderungen gehört auch: "Die Fremdvergabe der Verkaufsflächen wird begrenzt."

Die Arbeitnehmer wollen damit einer Ausweitung von Concessions-Modellen bei Galeria Karstadt Kaufhof einen Riegel vorschieben. Bei einem Concession-Vertrag mietet ein Handelspartner eine Fläche in einem Warenhaus, um dort einen Shop auf eigene Rechnung und mit eigenem Personal zu betreiben. Vor allem im Luxus-Bereich ist dieses Modell weit verbreitet. Warenhausbetreiber können so z.B. einen Teil des Warenrisikos abwälzen.

So sagte Paolo de Cesare, CEO des französischen Warenhauses Printemps, im Juni dieses Jahres im Interview mit der Fachzeitung TextilWirtschaft: "Konzessionen machen 70% bis 80% unseres Luxus-Geschäfts aus. In den anderen Segmenten sind es 50%. Die Flächen sind unsere, sie werden aber von den Marken gesteuert. Das ist genau richtig."

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