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Unternehmen | 12.08.2019

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:

pbb macht mehr Neugeschäft

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Bernhard Bomke
Das Neugeschäft mit Immobilienkrediten läuft bei der Deutschen Pfandbriefbank.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Bernhard Bomke

Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) hat im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr Neugeschäft gemacht. Das Volumen stieg von 3,8 Mrd. auf 4,6 Mrd. Euro. Die Jahresprognose des Vorsteuerergebnisses liege nun „am oberen Rand oder leicht über 190 Mio. Euro“, sagte der pbb-Vorstandsvorsitzende Andreas Arndt bei einer Telefonkonferenz zu den Halbjahreszahlen.

„Wir können zufrieden sein“, freute sich Arndt. Und das, obwohl das Vorsteuerergebnis von Januar bis Juni 2019 von 122 Mio. auf 117 Mio. Euro gesunken ist. „Das Neugeschäft läuft dank mehr gewerblicher Immobilienfinanzierungen gut.“ Das Engagement mit öffentlichen Kreditnehmern habe die vor einigen Tagen von Unterschleißheim nach Garching umgezogene Bank allerdings zurückgefahren. Das Volumen in der gewerblichen Immobilienfinanzierung stieg dagegen von 3,6 Mrd. auf 4,4 Mrd. Euro.

15% des Neugeschäfts in den USA

Positiv habe sich laut Arndt das brummende US-Geschäft ausgewirkt, das im ersten Halbjahr rund 15% des Neugeschäfts ausmachte. „Hier sind wir mittlerweile in allen sieben Gateway-Cities präsent.“ Darüber hinaus habe das Institut „vorsichtige Wertkorrekturen“ bei Gewerbeimmobilien in Großbritannien vorgenommen. Ansonsten habe man auf der Insel aber nur einen „sehr überschaubaren Retailanteil“.

Weniger notleidende Kredite

Die Digitalisierung schreitet derweil bei der pbb weiter voran. „Das gibt es nicht kostenlos“, sagte der pbb-Chef. Derzeit werde in das Kundenportal investiert und die Etablierung der Plattform Capveriant für die Kommunalfinanzierung weiter ausgebaut.

Das Portfolio der notleidenden Kredite sank in den ersten sechs Monaten 2019 von 347 Mio. Euro zum Jahresende 2018 auf jetzt nur noch 205 Mio. Euro. Glücklicherweise sei die pbb im krisengeschüttelten Italien nicht allzu stark engagiert.

Retail in Großbritannien wird zurückgefahren

Ansonsten blickt Arndt optimistisch in die Zukunft der Bank, obwohl man die Risikokosten nicht auf Null halten könne, da die konjunkturellen Volatilitäten zunähmen. „Wir können noch nicht genau absehen, wie sich die EZB-Zinspolitik auf unser gewerbliches Geschäft auswirken wird.“ In Großbritannien werde die pbb jedenfalls ihren Retailanteil „dort, wo wir ihn reduzieren können, weiter reduzieren“.

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