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Politik | 31.07.2019

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesregierung Deutschland, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Bundesministerium der Finanzen

Share-Deals werden weniger attraktiv

Share-Deals sollen bei Immobiliengeschäften weniger attraktiv sein. Eine entsprechende und viel diskutierte Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes hat die Bundesregierung am Mittwoch auf den Weg gebracht.

Wie im Gesetzentwurf zur Neuregelung von Share-Deals aus dem Hause des Bundesfinanzministers vorgesehen, wird bei Immobilientransaktionen die Grunderwerbsteuer auslösende Beteiligungsgrenze von 95% auf 90% gesenkt und die Haltefristen werden von fünf auf zehn Jahre verlängert. Außerdem sollen die Regelungen künftig auch für Kapitalgesellschaften gelten, statt wie bisher nur für grundbesitzende Personengesellschaften. Die Neuregelung gilt ab dem 1. Januar 2020.

Kritik kommt vom ZIA: Unternehmen könnten damit existenzbedrohenden und unkontrollierbaren Steuerfolgen ausgesetzt werden, moniert der Verband. Und dies zu einem Zeitpunkt, wo sich die deutsche Wirtschaft ohnehin im Abschwung befinde. Statt die Standortwettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, werde mit dieser Reform die Axt darangelegt.

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