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Projekte | 30.07.2019

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Christoph Gröners "Groners" betreibt Hostel in Leipzig

Quelle: CG Gruppe AG, Urheber: Rico Thumser
Richtfest in Leipzig. Christoph Gröner bedankt sich bei den Handwerkern.

Quelle: CG Gruppe AG, Urheber: Rico Thumser

Groners heißt die Gesellschaft, die das von Christoph Gröners CG-Gruppe errichtete Boutiquehostel in der Katharinenstraße 13 im Herzen der Stadt Leipzig betreiben wird. Eigentümer des denkmalgeschützten Kleinods aus der Gründerzeit sei ein privater Investor, hieß es auf dem Richtfest vergangene Woche.

Gegenüber dem Museum der bildenden Künste und in unmittelbarer Nähe von Marktplatz und Hauptbahnhof errichtet die CG-Gruppe, Immobilienentwicklungstochter von Consus Real Estate, exakt 3.191 qm Bruttogrundfläche. Mehr als die Hälfte der Fläche wird nach etwa 15 Monaten Bauzeit ab dem Winter 2019/2020 durch ein Boutiquehostel in den Etagen eins bis fünf genutzt. Errichtet werden 31 Doppel-, Familien- und Mehrbettzimmer mit zusammen 120 Betten. Ergänzt wird die Übernachtungsmöglichkeit um ein Angebot für junge Leute, die bei Gröner nicht nur schlafen, sondern auch leben und arbeiten wollen. Im Erdgeschoss entstehen 263 qm Gewerbe. "Mit der Hausnummer 13 wird das letzte historische Gebäude in der Leipziger Katharinenstraße saniert, und es wird ein Blickfang", freut sich ein gut gelaunter Christoph Gröner bei Sekt und Selters und unter traditionellen Hammerschlägen.

Hostel als Blickfang

Der 1896 erbaute Kaufmannshof in der Katharinenstraße 13 bildet einen Teil der Passage Zum großen Joachimsthal. Sie war das Zentrum der Leipziger Tuchmacher und ist eine der ältesten Passagen der Stadt. Die im Auftrag des Industriellen Otto Schulze-Sander erbaute Adresse in der Katharinenstraße besticht durch in Kupfer gefasste Schaufenster über zwei Sockelgeschosse. Zudem ziert ein doppelgeschossiger Erker die Fassade. Beides dient dem Hostel als zukünftiger Blickfang.

Hostelier Gröner hat noch große Pläne

Mit der Entscheidung für ein Hostel in der Messestadt hat das Unternehmen Groners das zweite Quartier unter Vertrag. Neben dem Leipziger Haus wird die Gesellschaft mit beschränkter Haftung und Sitz in Berlin eine Herberge in Dresden betreiben. Direkt hinter dem Polizeipräsidium in der barocken Altstadt baut die CG-Gruppe das kriegszerstörte Palais Hoym wieder auf. Neben Mietwohnungen und Büros errichtet das Unternehmen auch ein Hostel mit 3.151 qm Fläche. 2021, rund ein Jahr nach der Eröffnung in Leipzig, sollen die ersten Gäste einchecken können.

Für den Einstieg ins Hosteliergeschäft wählte Groners jeweils allerbeste Lagen. Standorte also, die gemeinhin von teureren Häusern bespielt werden. Und mit den beiden sächsischen Metropolen scheint das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht zu sein. Eröffnungen in Köln und Karlsruhe bis 2022 würden folgen, postet Groners-Geschäftsführer Björn Bauer-Birkelbach im Internet auf der Karriereplattform LinkedIn. "Darüber hinaus sind weitere Standorte in Deutschland in Planung."

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