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Projekte | 29.07.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Interboden und Hamburg Team entwickeln Düsseldorfer maxfrei

Quelle: Interboden Gruppe
Für die Umnutzung der denkmalgeschützten Anstaltskapelle läuft noch bis September ein Baugruppenwettbewerb.

Quelle: Interboden Gruppe

Interboden hat sich einen Partner zur Entwicklung des ehemaligen Gefängnisareals in Düsseldorf-Derendorf dazu geholt. Gemeinsam wollen sie in der ersten Jahreshälfte 2020 den Bau eines Mischquartiers mit knapp 60.000 qm Nutzfläche anlaufen lassen.

Rund ein Jahr nach Erwerb der Fläche hat der Ratinger Bauträger Interboden Details seiner Quartiersentwicklung auf dem ehemaligen Areal der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Düsseldorf-Derendorf öffentlich gemacht. Zu den Neuigkeiten gehört auch, dass Interboden das Projekt mit dem Namen maxfrei nicht alleine verwirklichen will. Vielmehr wird die Projektgesellschaft Ulmenstraße, ein Joint Venture aus Interboden und dem Projektentwickler Hamburg Team, Trägerin des Vorhabens.

Gesamtfertigstellung für 2023 geplant

Die Partner wollen das rund 3,5 ha große Areal, das auch unter dem Namen Ulmer Höh' Nord bekannt ist, in vier Baufeldern entwickeln. Die mit bis zu fünf Vollgeschossen geplante Bebauung soll knapp 60.000 qm Nutzfläche bieten, die sich auf rund 15.000 qm Gewerbefläche und mehr als 500 Wohneinheiten verteilt. 200 Einheiten werden frei finanziert als Eigentumswohnungen entwickelt, 170 im geförderten Wohnungsbau und weitere 170 in einem geförderten Studentenwohnheim. Als Baubeginn ist das zweite Quartal 2020 angepeilt, für die Fertigstellung Ende 2023.

Eine Kindertagesstätte, ein Supermarkt und eine Tiefgarage mit rund 500 Stellplätzen sind Komponenten des Quartiers. Erhalten bleibt die ehemalige Gefängniskapelle, die von einer Baugruppe zu einem sozialen und nachhaltigen Wohnkonzept umgebaut werden soll. Die Grundstückseigentümer hatten dazu im April 2019 einen Baugruppenwettbewerb gestartet, in dem noch bis Ende September Bewerbungen möglich sind. Der Name maxfrei spielt mit der ehemaligen Nutzung als Gefängnis und soll für die maximale Freiheit stehen, das das autofreie Quartier Bewohnern und Mitarbeitern angesiedelter Firmen einräumt. Interboden hatte das Areal der seit 2012 nicht mehr genutzten JVA Mitte 2018 vom Land Nordrhein-Westfalen erworben. Ältere Pläne hatten eine reine Gewerbenutzung für die Fläche vorgesehen.

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