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Märkte | 26.07.2019

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

1.000 neue Hotelbetten für Dresden

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Lea Gericke
Das The Student Hotel in der Prager Straße hat Ende vergangenen Jahres seine Pforten geöffnet.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Lea Gericke

Dresdner Hoteliers erwarten 2019 knapp 4% mehr Übernachtungen. Grund für Investoren bis 2021 mehr als 1.000 neue Betten in den wiederaufgebauten Barock zu stellen, auch wenn die Zimmerpreise eher mager sind.

Rund 4,6 Mio. Menschen legten im vergangenen Jahr ihr müdes Haupt auf ein Kissen Dresdner Hoteliers. Das sind rund 4% mehr als im Vorjahr, heißt es aus dem Hause des Maklers Dr. Lübke & Kelber. Und die Sause wird anhalten, glauben die Experten. "Voraussichtlich werden bis Jahresende 4,8 Mio. Übernachtungen gezählt," glaubt Daniela Bense, beim Unternehmen für das Hotelgeschäft verantwortlich. Mit lediglich einem Fünftel internationaler Gäste hinkt Dresden vergleichbaren Großstädte aber noch weit hinterher. Insgesamt standen Touristen im vergangenen Jahr 23.121 Gästebetten zur Verfügung. Das ist ein Zuwachs von 4% gegenüber dem Vorjahr. Die Bettenauslastung betrug im Jahresschnitt 55%. Damit schafft es Elbflorenz im Ranking der Top-10-Hotelstandorte in Deutschland auf den vierten Platz.

Magere Preise

Weniger schön sind die Preise. Mit einem durchschnittlichen Erlös von 51,90 Euro pro Zimmer (RevPAR) lag die Dresdener Kettenhotellerie auf der vorletzten Position unter den Top-10-Standorten. Schlusslicht ist Leipzig. Zum achtplatzierten Frankfurt betrug die Differenz 2018 knapp 20 Euro. Den höchsten Ertrag verbuchten Dresdner Hoteliers mit 74,60 Euro im Dezember. Der schwächste Monat war mit 23,90 Euro der Januar.

Dennoch werden in Dresden in diesem Jahr voraussichtlich drei neue Hotels mit 776 Betten eröffnet. Die Pipeline ist damit etwas stärker gefüllt als 2018 mit zwei Hotels. Bis 2021 kommen das Arcotels (183 Zimmer) in der Hafen City und das Meininger Hotel (165 Zimmer) am Wiener Platz 2 hinzu. Ein Großteil der Projekte konzentriert sich auf das Economy- und Midscale-Segment. Für das 4-Sterne-Segment sind bislang 183 neue Zimmer geplant. "Im Gegensatz zu den meisten anderen Standorten bewegt sich der Kapazitätsausbau in Dresden nahezu im Gleichschritt mit dem Wachstum des Übernachtungsaufkommens", erläutert Bense.

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