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Märkte | 25.07.2019

Von Christine Rose

In diesem Artikel:

Nordfriesen hätten am meisten von weniger Grunderwerbsteuer

Wie viel Geld könnten sich Wohnimmobilienkäufer pro Monat sparen, wenn die Grunderwerbsteuer allerorten auf 2% gesenkt würde? Dieser Frage ist das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) im Auftrag der Postbank nachgegangen. Ganz oben in der Ergebnisliste stehen Städte und Kreise, in denen eine Immobilie teuer und die Grunderwerbsteuer hoch ist: der Landkreis Nordfriesland, zu dem auch Sylt gehört, sowie Frankfurt, Düsseldorf, Berlin und Köln.

Für seine Modellrechnung hat das HWWI folgendes angenommen: Finanziert wird eine 70 qm große Wohnung mit 20% Eigenkapital sowie einem Darlehen mit einer Tilgungsdauer von 20 Jahren, einem Zinssatz von 2,45% und einer Anfangstilgung 4%. Die Wohnungspreise entnahm das Institut der empirica-systeme Marktdatenbank.

In Nordfriesland, wo 6,5% Grunderwerbsteuer fällig werden, könnten Käufer über die 20 Jahre Finanzierungsdauer demnach insgesamt 17.603 Euro sparen. Die monatliche Rate von 1.818 Euro würde um knapp 95 Euro verringert. In Frankfurt (6% Grunderwerbsteuer) ginge es für Käufer von 1.636 Euro um monatlich 76 Euro nach unten, in Düsseldorf bei den 6,5% Grunderwerbsteuer, die Nordrhein-Westfalen erhebt, um knapp 64 Euro. Ähnlich hoch ist das Sparpotenzial laut HWWI auch in Berlin (62 Euro pro Monat, 6% Grunderwerbsteuer) sowie Köln und Potsdam (jeweils knapp 61 Euro monatlich, jeweils 6,5% Grunderwerbsteuer). Unterm Strich würden Käufer in 23 der 401 Kreise monatlich mehr als 40 Euro im Monat sparen, in jedem vierten Kreis mehr als 30 Euro.

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