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Projekte | 16.07.2019

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Start für Gröners Betonfertigteilwerk verzögert sich

Quelle: CG-Gruppe AG, Urheber: Christoph Gorke
Der formelle Spatenstich für das Werk in Erfurt fand im Herbst 2018 statt.

Quelle: CG-Gruppe AG, Urheber: Christoph Gorke

Das erste Betonfertigteilwerk der European Modular Construction (EMC), das in Erfurt unter anderem für Projekte der CG-Gruppe Baukomponenten in automatisierten Prozessen herstellen soll, wird seinen Betrieb nicht - wie zuletzt angekündigt - Anfang 2020 aufnehmen können. Auflagen für den Brandschutzauflagen und bei der Baugenehmigung hätten zu Verzögerungen geführt.

Wie EMC-Geschäftsführer Frank Preuss auf Anfrage der Immobilien Zeitung mitteilt, wird sich der Start der Fabrik südlich von Erfurt aufgrund "notwendiger Abstimmungen in Folge der brandschutztechnischen Auflagen aus der Baugenehmigung" verschieben. "Wir rechnen jetzt mit der Produktionsaufnahme Ende 2020 bzw. Anfang 2021." Die Baugenehmigung war im Februar dieses Jahres erteilt worden, enthielt aber eine Auflage für den Eintrag einer Dienstbarkeit für ein Wegerecht, die vor Beginn der Arbeiten erfüllt werden musste.

Die Tiefbaurarbeiten haben Preuss zufolge vergangenen Monat begonnen, die bauliche Hülle der Fabrik soll Mitte kommenden Jahres fertig sein. Der Regelbetrieb für die modulare Fertigung sei für Anfang des kommenden Jahres avisiert.

Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass der Produktionsstart für das ambitionierte Werk, das hochautomatisierte Produktionsprozesse mit digitalem Planungs- und Beschaffungswesen verbinden soll, verschoben werden musste. Im Jahr 2017 war von einer Inbetriebnahme 2018 die Rede gewesen, zwischenzeitlich wurde sie für Anfang 2019 angekündigt.

Ziel: Bezahlbare Wohnungen ohne Fördermittel

EMC ist ein Gemeinschaftsunternehmen von fünf Gesellschaftern, darunter die Gröner-Unternehmensgruppe und das RIB-Joint-Venture Ytwo. Christoph Gröner ist CEO des Projektentwicklers CG-Gruppe, den die serielle Fertigteilproduktion in die Lage versetzen soll, ohne Inanspruchnahme von Fördermitteln bezahlbare Neubauwohnungen anzubieten. Nach den ursprünglichen Plänen sollte das CG-Großprojekt Leipzig 416 das erste sein, das mit Elementen aus der Fabrik erstellt wird. Das geplante Vorhaben hat die Gruppe im Frühjahr komplett an den österreichischen Investor Imfarr verkauft. Ob der ebenfalls mit Elementen aus dem EMC-Werk bauen wird, ist noch nicht entschieden.

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