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Märkte | 10.07.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Darmstadt
  • Immobilienart:
    Wohnen, Einzelhandel, Büro

Immobilienpreise steigen in Darmstadt auf breiter Front

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Grundstücke für großflächige Wohnentwicklungen, wie hier das Hello im Europaviertel, kamen 2018 in Darmstadt deutlich seltener auf den Markt.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Knappes Angebot und steigende Preise: Der Immobilienmarkt in Darmstadt lag 2018 in dem Trend, der in vielen Großstädten seit Jahren üblich ist.

Zurückgehende Handelsaktivität, aber steigende Preise für Einzelobjekte: Der Immobilienmarkt in Darmstadt hat sich im Jahr 2018 ähnlich wie in den meisten anderen Groß- und Hochschulstädten entwickelt. Das geht aus dem Immobilienmarktbericht des zuständigen Gutachterausschusses hervor. Die Zahl der registrierten Veräußerungen ging gegenüber 2017 um 43 auf 1.273 zurück und damit auf den niedrigsten Wert seit 20 Jahren. Der Geldumsatz legte um rund 127 Mio. Euro auf 658,7 Mio. Euro zu. Das ist der dritthöchste jemals registrierte Wert nach 2014 und 2006.

Wohnbauland nur scheinbar günstiger

Eigentumswohnungen, die mit 683 Transaktionen häufigste Immobilienklasse, wurden im Neubau durchschnittlich für 4.731 Euro/qm gehandelt (669 Euro/qm mehr als im Vorjahr), bei Erstverkäufen aus Umwandlungen für 3.302 Euro/qm (+616 Euro/qm) und bei Wiederverkäufen für 3.005 Euro/qm (+120 Euro/qm). Reihenmittelhäuser waren im Schnitt für 408.000 Euro (-2.000 Euro) zu haben und frei stehende Einfamilienhäuser für 584.000 Euro (+55.000 Euro). Bei Wohnbauland ging der Durchschnittspreis binnen Jahresfrist um 396 Euro/qm auf 759 Euro/qm zurück. Der Gutachterausschuss weist aber darauf hin, dass 2017 besonders viele Grundstücke für Geschosswohnungsbau gehandelt wurden, die deutlich höhere Preise als Einfamilienhausgrundstücke erzielen. Damals wies der Bericht eine Preisverdopplung für Wohnbaugrundstücke aus.

Die Kaufpreisfaktoren gibt der Gutachterausschuss für Wohnobjekte mit 21,5 und für Wohn- und Geschäftshäuser mit 19,8 an. Für alle anderen Immobilienarten wurden weniger als fünf Verkaufsfälle registriert, sodass daraus ermittelte Faktoren auf statistisch wackliger Basis stehen. Die Bürospitzenmieten wurden mit 13,50 Euro/qm berechnet. In weniger beliebten Industriegebieten sind ältere Büroflächen schon für 7,50 Euro/qm zu haben. Die Wohnungsmieten reichen im Stadtgebiet von 8,04 Euro/qm bis zu 18,41 Euro/qm.

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