Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Märkte | 09.07.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hamburg: Schwächstes Ergebnis am Logistikmarkt seit 2014

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Der Hamburger Süden – hier eine Logistikanlage in Hausbruch – gehört zu den begehrtesten Logistikstandorten in Hamburg.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Zur Halbzeit werden am Hamburger Logistikflächenmarkt in diesem Jahr viel Nachfrage, aber wenig Angebot und schon gar keine Neubauprojektentwicklungen verzeichnet. Nach Zahlen von Realogis liegt der Umsatz im ersten Halbjahr 2019 bei nur 123.300 qm - das ist kaum mehr als die Hälfte des Flächenumsatzes im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Auf ein schwaches erstes Quartal mit 88.700 qm folgte ein ganz schwaches zweites Quartal mit 34.600 qm Umsatz am Hamburger Logistikflächenmarkt. Nach Zahlen von Realogis bedeutet das ein Minus von 46% gegenüber dem Halbjahresergebnis von 2018 und das schwächste Halbjahresergebnis seit fünf Jahren.

"Es werden keine Logistikgrundstücke ausgewiesen"

"Der starke Rückgang ist der Tatsache geschuldet, dass in einem der wichtigsten Logistikmärkte Deutschlands trotz hoher Nachfrage keine Neubauprojektentwicklungen mehr möglich sind, da weiterhin keine Grundstücke im Stadtgebiet sowie in der Metropolregion ausgewiesen werden", kritisiert Jörg Lojewski, Geschäftsführer von Realogis Immobilien Hamburg, die Gewerbeflächenpolitik in und um Hamburg.

So gab es im ersten Halbjahr nach Kenntnis von Realogis nur einen Abschluss über 10.000 qm: Die nutwork Handelsgesellschaft mietete 30.000 qm im Hamburger Hafen. Der zweitgrößte Umsatz in den ersten sechs Monaten 2019 war die Vermietung von 8.400 qm an TCO Transcargo, ebenfalls in Hamburg Süd.

Spitzenmiete steigt auf 6 Euro/qm

Zwei Drittel des Gesamtumsatzes entfielen auf den Hamburger Süden, ein Viertel auf den Hamburger Osten. Logistikunternehmen liegen mit einem Anteil von 47% vor Handel (38%) und Produktion (7%). Die Spitzenmiete sieht Realogis leicht gestiegen bei 6 Euro/qm, die Durchschnittsmiete um 10 ct/qm erhöht bei 4,90 Euro/qm.

Für das zweite Halbjahr erwartet Lojewski eine Belebung, die auf Bestandskündigungen im Hafen mit einem Volumen von 70.000 qm gründet sowie einer starken Nachfrage im Segment bis 3.000 qm. So erwartet Realogis bis zum Jahresende einen Umsatz von 370.000 qm - 27% unter dem Fünfjahresmittel.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!