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Märkte | 04.07.2019

Von Harald Thomeczek

In diesem Artikel:

Signa pusht Halbzeitbilanz bei Einzelhandelsinvestments

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Harald Thomeczek
Der Kaufhof-Immobiliendeal von Signa war im ersten Halbjahr 2019 der mit Abstand größte Brocken auf dem deutschen Retail-Investmentmarkt.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Harald Thomeczek

Signa sorgt für schöne Zahlen in der Halbzeitbilanz des Investmentmarkts mit deutschen Einzelhandelsimmobilien. Mehr als jeder fünfte Euro, der in den ersten beiden Quartalen des laufenden Jahres in deutsche Handelsflächen floss, ging auf das Konto des österreichischen Immobilieninvestors.

Summa summarum wurden im ersten Halbjahr 2019 hierzulande Einzelhandelsimmobilien für 5,87 Mrd. Euro gehandelt, wie das Maklerhaus Savills ausgerechnet hat. In Kauf- und Warenhäuser wurden rund 25% bzw. in absoluten Zahlen 1,49 Mrd. Euro investiert. Zur Erinnerung: Signa sicherte sich neulich auch die restlichen 50% an knapp 60 Immobilien, auf die die Österreicher schon Ende 2018 in einem milliardenschweren Deal mit dem kanadischen Handelskonzern Hudson's Bay Company (HBC) Zugriff bekamen. Inklusive dieses Brockens lag das Transaktionsvolumen mit deutschen Handelsimmobilien in der ersten Jahreshälfte knapp (2%) über dem Vorjahresniveau.

Savills-Wettbewerber BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) hat ein geringeres Gesamtresultat von 5,4 Mrd. Euro ermittelt, sieht das Vorjahresergebnis dafür aber um immerhin 15% überschritten. Einig ist sich BNPPRE mit Savills darin, dass "die positive Gesamtbilanz nicht ohne die endgültige Übernahme der noch verbliebenen Galeria-Karstadt-Kaufhof-Anteile durch die Signa Holding möglich gewesen wäre, die etwas mehr als ein Fünftel des Ergebnisses ausmachten".

Geschäftshäuser sind die Anlageklasse Nummer eins

Mehr Geld als in Kauf- und Warenhäuser gaben Investoren in den ersten sechs Monaten 2019 laut Savills nur für Geschäftshäuser aus (1,8 Mrd. oder 31%). Fachmarktzentren und Shoppingcenter kamen auf 898 Mio. bzw. 858 Mio. Euro oder jeweils 15%.

Die Renditen "gut funktionierender" und "verkehrsgünstig angeschlossener" Fachmarktzentren mit "bonitätsstarken" Mietern sind BNPPRE zufolge seit Ende 2018 um 20 Basispunkte auf 4,3% gefallen. Sie hätten sich damit den Renditen von Shoppingcentern angenährt, die um zehn Basispunkte zulegten und jetzt bei 4,1% notierten. Savills bestätigt die Tendenz - Fachmarktzentren werden teurer, Shoppingcenter billiger -, weist aber jetzt schon eine niedrigere Spitzenrendite für Fachmarktzentren (3,9%) als für "Prime" Shoppingcenter (4,2%) aus.

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