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Märkte | 03.07.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hamburger Büromiete nähert sich der 30-Euro-Marke

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Unilever überlässt Xing seine Deutschlandzentrale am Strandkai und bezieht kleinere Flächen im Quest-Projekt Neue Burg in der Altstadt.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Zwar reicht der Hamburger Büroflächenumsatz von 312.000 qm zum Ende des ersten Halbjahres 2019 nahe an den Wert des Rekordjahres 2017 heran, aber die Makler glauben angesichts des Leerstands von nur noch 3% nicht an einen Rekordumsatz. Die Miete nähert sich der 30-Euro-Marke.

Mit 312.000 qm hat Angermann in Hamburg einen Büroflächenumsatz ermittelt, der zum Halbjahr an das Rekordjahr 2017 heranreicht als 313.000 qm umgesetzt wurden. Mit Blick auf den auf 3% gesunkenen Leerstand demonstriert Angermann-Direktor Dennis Riepenhausen allerdings hanseatisches Understatement. "Obwohl das Flächenangebot weiter bedenklich sinkt, kann 2019 von einem Gesamtjahresumsatz von über 500.000 qm ausgegangen werden."

Allerdings sind auch die Kollegen von Grossmann & Berger (G&B), die zum Halbjahr einen Umsatz von 310.000 qm erfasst haben, nicht viel optimistischer. Sie erwarten einen Umsatz von 530.000 qm - also je gut 100.000 qm in den kommenden beiden Quartalen.

Spitzenmiete steigt auf 29 Euro/qm

Die zunehmende Flächenknappheit führt zu steigenden Mieten. Angermann wie G&B sehen eine auf 17,10 Euro/qm gestiegene Durchschnittsmiete. Bei der Spitzenmiete erkennt Angermann im zweiten Quartal einen Anstieg von 28 auf 29 Euro/qm, während G&B sie weiter bei 28 Euro/qm sieht.

Entspannung beim Flächenangebot ist durch Neubau nur bedingt zu erwarten. Von den 285.000 qm, die nach G&B-Zahlen 2019/2020 fertiggestellt werden, sind bereits 72% vorvermietet. Zum hohen Umsatz im ersten Halbjahr haben sechs Vermietungen über 10.000 qm beigetragen. Größter Umsatz ist der Baustart für die 40.000 qm der Hauptverwaltung der Otto Group an der Werner-Otto-Straße 1-7 in Bramfeld. Das Projekt Otto GOeast schiebt zugleich die Quote der Eigennutzungen auf 18%.

Großanmietungen durch Xing und Vattenfall

Großanmietungen waren der Vertrag von Xing für das Unilever-Haus am Strandkai in der Hafencity (22.000 qm), von Vattenfall Europe im Edge ElbSide (17.500 qm) an den Elbbrücken ebenfalls in der Hafencity oder die zwei Anmietungen im Alten Fernmeldeamt an der Schlüterstraße 51-59 durch die Universität Hamburg (15.000 qm) und das German Institute of Global and Area Studies (10.000 qm).

Im Stadtteilranking liegt die City vor der Hafencity und im Branchenranking die IT-Multimedia-Branche vor der öffentlichen Hand.

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