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Märkte | 03.07.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hamburger Investmentumsatz schrumpft um die Hälfte

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Für 100 Mio. Euro wurde das ModeCentrum in Schnelsen verkauft.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Im ersten Halbjahr 2019 wurden am Hamburger Investmentmarkt nach Zahlen von Grossmann & Berger 1,1 Mrd. Euro umgesetzt. Das sind gut 50% weniger als im Vergleichszeitraum 2018. Die Spitzenrendite beträgt weiterhin 2,8%.

Der Umsatz lag nach den ersten sechs Monaten 2019 zwar um 52% unter dem Vorjahreswert, doch Axel Steinbrinker, Geschäftsführer von Grossmann & Berger (G&B), betont: "Dennoch ist die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien in der Hansestadt unverändert hoch. Zahlreiche Transaktionen befinden sich noch in der Pipeline bzw. sind in Vorbereitung." Steinbrinker macht den geringen Überhang an unvollendeten Abschlüssen aus 2018 sowie die geringe Zahl an großvolumigen Deals für den Umsatz von 1,1 Mrd. Euro verantwortlich.

ModeCentrum ist größter Abschluss

Hierbei liegen Büroverkäufe mit einem Anteil von 60% vor Gewerbegrundstücken mit 21%. Der Anteil internationaler Käufer (29%) oder Verkäufer (18%) ist in Hamburg im Metropolenvergleich traditionell unterdurchschnittlich. Das gilt auch für Portfolioverkäufe mit 9% am Transaktionsvolumen.

Zu den größten Abschlüssen zählt der Verkauf des ModeCentrums Hamburg im Stadtteil Schnelsen durch die Luserke Vermögensverwaltung an GLO Properties für 100 Mio. Euro. Zum etwa gleichen Preis hat Commerz Real das in die Sackgasse geratene Entwicklungsprojekt auf dem früheren Allianz-Grundstück am Großen Burstah 3 an die Gator Beteiligungsverwaltungsgesellschaft veräußern.

Spitzenrendite unverändert bei 2,8%

Kurz vor dem Quartalsende wurde zudem der Verkauf des Airport-Centers an der Langenhorner Chaussee 40-44 gemeldet. 85 Mio. Euro zahlt Investcorp an Ares Management. Eine Immobilie mit viel Stil kaufte Matrix Immobilien mit dem Jacobsen Haus in der City Nord. Vattenfall erzielte 60 Mio. Euro und wird in drei Jahren einen Neubau von Edge Technologies an den Elbbrücken beziehen.

Unverändert gegenüber dem Jahresende 2018 ist nach G&B-Zahlen die Spitzenrendite, die für Büros bei 2,8% und für Geschäftshäuser bei 2,7% gesehen wird.

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