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Transaktionen | 25.06.2019

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Berlin: Generali und Poste Vita kaufen Büroturm Westlight

Quelle: Barings Real Estate, Urheber: Grüntuch Ernst Architekten
Der projektierte Glaspalast wechselt vor der Fertigstellung den Eigentümer.

Quelle: Barings Real Estate, Urheber: Grüntuch Ernst Architekten

Der 60 m hohe Büroturm "The Westlight" in der Berliner City West hat einen neuen Eigentümer. Käufer des im Bau befindlichen Gebäudes mit 19.500 qm Büro- und Einzelhandelsfläche ist ein Konsortium aus Generali Real Estate und Poste Vita, Verkäufer ist der Entwickler Barings Real Estate Advisers. Zum Zuge kamen die italienischen Käufer im Rahmen eines Bieterverfahrens.

Der 15-geschossige Neubau an der Stelle der ehemaligen Grundkreditbank an der Budapester Straße 35, Ecke Kurfürstenstraße, feierte Ende Mai Richtfest und soll Mitte nächsten Jahres fertig sein. Entworfen hat das unregelmäßige Achteck am Olof-Palme-Platz Armand Grüntuch von Grüntuch Ernst Architekten. Für die oberen sechs Etagen, die über die Nachbarhäuser hinausragen, hat für 6.700 qm mit Blick auf Gedächtniskirche und Kurfürstendamm die Wirtschaftskanzlei Greenberg Traurig unterschrieben.

In den unteren Weiten könnte sich der US-amerikanische Coworkinganbieter und Branchenprimus WeWork tummeln. "Derzeit finden Gespräche und Verhandlungen statt, die teilweise weit fortgeschritten sind", sagte Barings-Manager Christoph Wittkop auf dem Richtfest. Heute Morgen wollte Wework weder bestätigen noch dementieren, "dass wir hier ein Büro eröffnen."

Büromieten am oberen Rand der Berliner Mietpreisskala

Angeboten werden die normalen Kontore für 35 bis 40 Euro/qm im Monat. Der Wert bewegt sich am oberen Rand der Berliner Spitzenmiete und ist nach Meinung der führenden Maklerhäuser dieser Stadt bei einem Neubau in dieser Lage aber vernünftig und durchsetzbar. Ins Erdgeschoss des Westlight kommen Flächen für den Einzelhandel.

Die Bauarbeiten begannen im Februar 2018. Bis dahin wurde der Bestandsbau aus der Vorwendezeit abgerissen. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2020 geplant. Die internationale Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer beriet Barings.

Nachtrag: Nach Informationen der Immobilien Zeitung lag der Kaufpreis für das Westlight bei 200 Mio. Euro.

Transaktion: Berlin, Budapester Straße 35

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