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Projekte | 18.06.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Raststättenbetreiber entwickelt 12 ha Gewerbe bei Wörrstadt

Quelle: 24-Autobahn-Ratstätten GmbH
Beteiligte aus der Verwaltung, von 24-Autohöfe und Panattoni sowie Weinprinzessin Selina Clemens leiteten die Erschließung des Businesspark Wörrstadt symbolisch ein.

Quelle: 24-Autobahn-Ratstätten GmbH

24-Autobahn-Raststätten lässt bei Wörrstadt sein bisher größtes Projekt zur Entwicklung eines Gewerbegebiets anlaufen. Auf rund 12 ha sind neben einem eigenen Autohof und einer Logistikentwicklung von Panattoni auch regionale Betriebe vorgesehen.

Der Regensburger Autohofentwickler und -betreiber 24-Autobahn-Raststätten beginnt im Landkreis Alzey-Worms mit der Entwicklung eines Gewerbegebiets. Jetzt erfolgte an der Bundesstraße 420 östlich von Wörrstadt nahe der Anschlussstelle an die Autobahn 63 der erste Spatenstich zur Erschließung der 12 ha großen Fläche. Anfang 2020 sollen die zukünftigen Nutzer mit Bauarbeiten auf ihren Grundstücken beginnen können.

Bislang größtes Projekt

Das Unternehmen hat bereits mehrfach im Zusammenhang mit seinen Autohöfen darüber hinausgehende Gewerbegebiete nutzungsreif gemacht. "Aber Wörrstadt ist bislang unser größtes Projekt dieser Art", sagte Jessica Ruscheinsky, die Projektleiterin des Vorhabens, im Gespräch mit der Immobilien Zeitung. Sie beziffert die Investitionssumme auf rund 15 Mio. Euro. Darin ist neben Grundstückserwerb und Erschließung des gesamten Geländes auch der Bau eines eigenen Standorts enthalten: Auf rund 2,5 ha werden 24-Autobahn-Raststätten und der französische Mineralölkonzern Total einen Autohof entwickeln, der dann der 15. der Kette bundesweit sein wird. Dort sind unter anderem bis zu 80 videoüberwachte LKW-Stellplätze und eine Filiale der Imbisskette Subway geplant. 24-Autobahn-Raststätten wird den Bau selbst steuern, die Gewerke einzeln vergeben und den Autohof im eigenen Bestand halten.

Laut Geschäftsführer Alexander Ruscheinsky ist rund die Hälfte des zukünftigen Businessparks Wörrstadt bereits vergeben. Zweiter Großabnehmer neben seinem eigenen Unternehmen wird der Projektentwickler Panattoni mit rund 18.500 qm spekulativer Logistikfläche und rund 700 qm Bürofläche unter dem Namen Panattoni Park Frankfurt Süd. Dafür sind knapp 3,8 ha vorgesehen. Laut Jessica Ruscheinsky ist auf den restlichen Flächen ein breiter Branchenmix geplant. "In Absprache mit der Kommune ist uns wichtig, dass wir auch Raum für lokale Mittelständler bieten, um sich zu erweitern", erklärt sie.

Weitere Projekte in Langenselbold und Butzbach

In Hessen arbeitet 24-Autobahn-Raststätten an zwei ähnlichen Gewerbegebieten, wo der Erschließungsbeginn allerdings noch bevorsteht. Es handelt sich um rund 8 ha in der Nähe des bestehenden Autohofs bei Langenselbold an der Autobahn 45 und um ein Areal bei Butzbach. Dort verfügt das Unternehmen Jessica Ruscheinsky zufolge über rund 4 ha, die endgültige Größe sei davon abhängig, welche Flächen die Kommune selbst entwickeln will.

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