Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Projekte | 12.06.2019

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Tempus will bis zu 500 Wohnungen in Halle-Neustadt bauen

Quelle: Tempus Immobilien & Projekt GmbH
Das Projekt von Tempus ist ein Hingucker. Die Pläne stammen vom Hallenser Architekturbüro Däschler.

Quelle: Tempus Immobilien & Projekt GmbH

In der von Plattenbauten geprägten Neustadt hat der Erfurter Entwickler Tempus ein 3,8 ha großes Grundstück erworben auf dem 400 bis 500 Wohnungen gebaut werden sollen. Zurzeit läuft das Bebauungsplanverfahren für das von der Stadt für knapp 3,5 Mio. Euro verkaufte Grundstück an der Muldestraße. Vorgesehen ist dort der Bau von mehreren abgetreppten Gebäuden, die an Stufenpyramiden erinnern.

Das L-förmige Grundstück zwischen Begonien-, Mulde- und Pleißestraße in Neustadt West war früher ein Schulstandort, der seit dem Abriss von zwei Schulgebäuden und einer Turnhalle brach lag. Jetzt soll die Fläche als Bauland für Wohnungen reaktiviert werden. Geplant ist eine Mischung aus Miet- und Eigentumswohnungen. "Ein differenziertes Wohnraumangebot soll die Vielfalt der Bewohnerstruktur erhöhen und somit das vorhandene Wohnumfeld aufwerten", heißt es dazu in der Beschlussvorlage für den Bebauungsplan 195, der für das Vorhaben aufgestellt worden ist.

Voraussichtlich ab 2021 kann gebaut werden

Ziel der Stadt ist es, diesen Teil der Neustadt künftig an das Quartier Heide-Süd und an den Technologie-Campus am Weinbergweg anzuschließen. Das Projekt von Tempus ist ein Baustein auf dem Weg dorthin. 30.000 qm Wohnfläche will Tempus hier entwickeln. Wie hoch der Anteil an Miet- und Eigentumswohnungen jeweils sein wird, steht derzeit noch nicht fest. Von Seiten der Stadt sind diesbezüglich keine Vorgaben gemacht worden. Sehr wohl aber ist der Verkauf der kommunalen Fläche für 3.483.935 Euro an die Verpflichtung gekoppelt, innerhalb von acht Jahren das Bauvorhaben umzusetzen. "Hautentscheidungskriterien für die Vergabe der Grundstücke waren das einzureichende Bebauungskonzept und die Bereitschaft des Investors, gemeinsam mit der Stadt Halle ein überzeugendes und marktfähiges Konzept für ein neues Quartier im Bereich Muldestraße zu entwickeln", erklärt Peter Godazgar, stellvertretender Pressesprecher der Stadt.

Der Entwurf mit den futuristisch anmutenden Pyramidenbauten stammt vom Hallenser Architekturbüro Däschler. Sechs dieser zweischenkeligen Baukörper sind laut einem Lageplan vorgesehen, flankiert werden sie von sechs kleineren Gebäuden. Die Stadtverwaltung geht derzeit davon aus, dass Ende 2020 Baurecht für das Projekt erteilt werden kann. 2021 könnte dann der Baubeginn erfolgen

Transaktion: Halle (Saale), Muldestraße

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!