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Märkte | 12.06.2019

Von Monika Hillemacher

In diesem Artikel:

New York ist die teuerste Baustadt

Quelle: Pixabay, Urheber: melissamahon
Für Bauherren ist New York die teuerste Stadt der Welt.

Quelle: Pixabay, Urheber: melissamahon

Wer in internationalen Metropolen bauen will, braucht Geld. Viel Geld. Eine Studie hat die Kosten für 100 Städte ermittelt. Ergebnis: Frankfurt ist zwar hierzulande top, im Vergleich zu New York aber relativ billig.

Für Bauherren ist New York die teuerste Stadt der Welt, wie aus dem International Construction Costs-Vergleich des Beratungsunternehmens Arcadis abzulesen ist. Demnach müssen Investoren gut ein Drittel mehr Kapital einsetzen, um in der Stadt am Hudson ein Gebäude zu errichten als in London. Die britische Hauptstadt bildet mit 100% die Basis des Index, für den Baukosten und Marktbedingungen anhand von 20 Gebäudetypen betrachtet wurden. Einbezogen sind unter anderem Wohnhäuser, Büros, Hotels und Rechenzentren.

Knapp hinter New York rangieren San Francisco und Hongkong. Am unteren Ende der 100-Städte-Skala stehen die indischen Metropolen Mumbai, Neu Delhi und Bangalore. Dort ist Bauen im internationalen Vergleich am billigsten. Mit etwa 25% liegen die Daten deutlich unter dem Referenzwert.

Frankfurt, München und Berlin sind günstig

In den Vergleich nahm Arcadis als einzige deutsche Städte Frankfurt, München und Berlin auf. Frankfurt kommt auf Platz 21, weil das Errichten von Gebäuden nur etwa halb so teuer ist wie beim Spitzenreiter New York. München und Berlin sind, daran gemessen, ebenfalls ziemlich günstige Pflaster für Bauherren. Absolute Zahlen nennt der Vergleich nicht.

Auch in Bezug auf steigende Preise am Bau sieht die Lage in Deutschland offenbar nicht so schlecht aus, wie stetig beklagt wird. Ein Blick auf Polen zeigt: Es geht deutlich höher hinaus. Denn für das Nachbarland prognostiziert die Studie im laufenden Jahr ein sattes Plus von 15%, während für Deutschland höchstens 6% erwartet werden. Beim realen Wachstum landet Deutschlands Bauwirtschaft im unteren Mittelfeld (2,5%). Den stärksten Zuwachs vermutet die Studie in Irland (20%), gefolgt von Qatar und den Philippinen.

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