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Politik | 07.06.2019

Von Robin Göckes

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Berlin
  • Organisationen:
    Immobilienverband Deutschland (IVD), Polizei
  • Personen:
    Jürgen Michael Schick
  • Immobilienart:
    Wohnen

Polizeieinsatz bei der ImmoNight des IVD

Für die Besucher des Immobilientags des IVD in Berlin sollte die ImmoNight der feierliche Abschluss des ersten Messetags sein. Ganz ungestört verlief der aber nicht.

Gefeiert werden sollte im Club Spindler & Klatt im Stadtteil Kreuzberg. Dort mit Shuttlebussen angekommen, sahen sich die Vertreter der Immobilienbranche jedoch mit einer etwa 50-köpfigen Gruppe von Demonstranten konfrontiert, die offenbar auch vor einer körperlichen Konfrontation nicht zurückschreckten. Nach Angaben der Berliner Polizei skandierten die Demonstranten Parolen und schlugen einem Gast des IVD, der die Aktion mit seinem Handy filmen wollte, dieses aus der Hand. Die Vertreter der Immobilienbranche flüchteten sich in den Club und verschlossen die Tür. Erst als die Polizei anrückte, flüchteten die Demonstranten, die bis dahin die geschlossene Clubtür mit Fußtritten bearbeitet hatten.

Ebenfalls mit dem Schrecken davon kam eine Reisegruppe, die von den Demonstranten irrtümlich dem IVD zugerechnet wurde. Ihr Reisebus wurde bereits vor der Aktion am Club von den zumindest teilweise vermummten Personen mit Farbbechern, Eiern und Tomaten beworfen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat Strafermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung eingeleitet.

IVD-Präsident kritisiert Medien

Für IVD-Präsident Jürgen Michael Schick sind die Vorkommnisse während der ImmoNight Ergebnis der aufgeheizten Stimmung in der Debatte um Wohnraummangel, den sogenannten Mietenwahnsinn und die Rolle der Immobilienwirtschaft auf dem Weg zur aktuellen Situation in vielen Ballungsräumen, die sich in den vergangenen Monaten aufgebaut habe. Auch die Art und Weise, wie die Immobilienbranche in Teilen der Medienlandschaft dargestellt werde, trage ihren Teil dazu bei. "Wir halten mit sachlichen Argumenten dagegen und setzen darauf, dass die Menschen merken, dass diejenigen, die vorgeben sich mit Mitteln wie Enteignungen für ihre Interessen einzusetzen, eigentlich nur ihre eigenen Absichten verfolgen", sagt er.

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