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Projekte | 06.06.2019

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

HBB und Züblin stellen Schwanthalerhöhe in München fertig

Quelle: Immobilen Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
Das Forum Schwanthalerhöhe ist endlich fertiggestellt.

Quelle: Immobilen Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Das Einkaufszentrum Schwanthalerhöhe ist offiziell eröffnet. Damit hat der Hamburger Entwickler HBB gezeigt, dass er auch schwierige Aufgaben in Großstädten lösen kann.

Die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) hat es geschafft. Das Forum Schwanthalerhöhe ist eröffnet. Zuletzt gab es Gerüchte, der Generalunternehmer Züblin könne auch den neuen Termin für die Fertigstellung des Einkaufszentrums nicht einhalten. Diese erwiesen sich als unbegründet. Auch wenn bis zum letzten Tag noch gearbeitet wurde. Die Eröffnung war ursprünglich schon im März geplant gewesen. Doch die Sachverständigen verweigerten die Abnahme und Züblin musste nachbessern. Ein sichtlich erleichterter HBB-Geschäftsführer Harald Ortner konnte nun die Eröffnung des Centers feiern.

HBB entwickelte das insgesamt 40.000 qm große Einkaufs- und Gastronomiequartier an der Theresienwiese zusammen mit der Bayerischen Hausbau. Diese schaffte die Eröffnung ihres Teils noch im vergangenen Jahr. Bisher investierte HBB 240 Mio. Euro in die Revitalisierung und den Umbau.

HBB hat im Süden noch viel vor

Für HBB ist das Forum eine Visitenkarte und ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Bislang war das Unternehmen in München nicht aktiv gewesen. Mit dem Bau wollte der Entwickler beweisen, dass er auch in Großstädten anspruchsvolle Projekte stemmen kann. Zumal das Forum Schwanthalerhöhe nicht das letzte Projekt von HBB in der Region bleiben soll. "Wir haben im Süden noch viel vor", sagt Ortner.

Quelle: Immobilen Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
Modernes Design und eine hochwertige Ausstattung machen das neue Vorzeigecenter der HBB aus.

Quelle: Immobilen Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Die Verzögerung beim Bau war nicht die einzige Herausforderung. Über dem Ensemble aus den 1970er Jahren stehen drei Wohntürme mit fast 430 Eigentümern. Zudem ist das Grundstück mit mehreren Dienstbarkeiten belegt und die geteilte Tiefgarage musste zu einem Parkplatz mit rund 1.000 Plätzen vereint werden.

Herausforderndes Projekt

Nun gilt es, den angeschlagenen Ruf des Standorts zu drehen. Auf dem früheren Brauereigelände hatte zuerst Karstadt, später das Möbelhaus XXXLutz eine Niederlassung. Nachdem das Möbelhaus 2013 schloss, stand die Immobilie einige Jahre leer und verfiel zunehmend. Schnell wurde aus dem Standort direkt an der Theresienwiese eine Problemlage. Heute ist die Immobilie nicht mehr wiederzuerkennen. Aus den zwei dunklen Passagen, die das Gebäude einst durchzogen, ist eine helle Ladenstraße geworden. Auf drei Ebenen sind auf insgesamt 25.000 qm Fläche 90 Shops untergebracht.

An Mietern herrschte nach anfänglicher Skepsis offenbar kein Mangel. Nachdem die Ankermieter wie H&M, Lidl und Smyths Spielwaren, das frühere Toys R Us feststanden, habe es zahlreiche Anfragen gegeben, so HBB-Gewerbebau-Geschäftsführer André Strohmeyer, der für die Vermietung zuständig war.

Neben den bekannten Marken eröffnen auch neue Konzepte wie das italienische Modelabel Primadonna und Müller Parfümerie erstmals einen Laden in München. Hinzu kommen zahlreiche regionale Konzepte wie Stil.Garage oder Two by Two. Aktuell seien fast alle Läden vermietet, berichtet Ortner. Für die letzten freien Flächen würden derzeit gezielt Konzepte gesucht, die das Sortiment ergänzen.

Transaktion: München, Theresienhöhe 5
Transaktion: München, Theresienhöhe 5
Transaktion: München, Theresienhöhe 5
Transaktion: München, Theresienhöhe 5

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