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Projekte | 27.05.2019

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Ten Brinke darf nicht in Memmingen bauen

Während gestern die Bürger die Weichen für die Zukunft Europas stellten, stimmten auch im bayerischen Memmingen die Einwohner über ein Zukunftsprojekt ab. In einem Bürgerentscheid durchkreuzten sie die Pläne von Ten Brinke, am Bahnhof einen Neubau mit Hotel, Büros und Wohnungen zu errichten.

Die Niederlage war knapp. Weder die Ablehnung noch die Zustimmung zu dem Vorhaben erreichte zunächst eine Mehrheit. Das Gesetz sieht in solchen Fällen eine Entscheidungsfrage vor. Den Tiebreak entschieden die Gegner des Projekts mit 60% der abgegebenen Stimmen für sich. Damit müssen die Planungen auf dem rund 7.670 qm großen Areal von vorne beginnen.

Teilweise muss sich Ten Brinke diese Niederlage wohl selbst zuschreiben. Die Bürger wurden erst sehr spät über die Pläne informiert, so der Vorwurf vieler Gegner. Zudem gab es Bedenken wegen der als zu massiv wahrgenommenen Bebauung und des hohen Anteils an Gewerbeflächen.

45 Mio. Euro sollten in das Projekt fließen

Das Grundstück zwischen Bahnhofstraße, Kalchstraße, Heidengasse und Maximilianstraße liegt seit Jahren weitgehend brach. Die Pläne sahen vor, direkt am Bahnhof ein neues Viertel mit einem Hotel, Büros. Gastronomie, Einzelhandel und Wohnungen zu errichten. Im vergangenen Jahr kaufte Ten Brinke das Gelände von der Stadt und der Memminger Wohnungsbaugenossenschaft. Etwa 45 Mio. Euro wollte der Entwickler in das Vorhaben investieren. Zu den weiteren Plänen wollten Ten Brinke noch keine Stellung nehmen.

Transaktion: 87700, Memmingen, Heidengasse

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