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Projekte | 22.05.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Grundstein für Westfield Hamburg-Überseequartier

Quelle: Unibail-Rodamco-Westfield, Urheber: Moka-Studio
Mit den Hochbauarbeiten wird an der Elbseite begonnen. Hier sind die Hochbauaufträge bereits vergeben.

Quelle: Unibail-Rodamco-Westfield, Urheber: Moka-Studio

Heute wurde für das südliche Überseequartier in der Hamburger Hafencity der Grundstein gelegt. Das von Unibail-Rodamco-Westfield für über 1 Mrd. Euro entwickelte Mixed-use-Quartier wird künftig Westfield Hamburg-Überseequartier heißen.

Mit der heutigen Grundsteinlegung durch Christophe Cuvillier, Group CEO von UnibailRodamco-Westfield, sowie dem Ersten Bürgermeister Hamburgs, Peter Tschentscher, wird offiziell die Hochbauphase des Eine-Milliarde-Euro-Projekts markiert.

419.000 qm BGF bis Ende 2022

Ganz viele Neuigkeiten gab es zur Grundsteinlegung nicht - außer dem Namen: Westfield Hamburg-Überseequartier. Das 6,7 ha große Quartier mit 419.000 qm BGF wird aus 14 Gebäuden bestehen, die 650 Wohnungen aufnehmen. 400 dieser Wohnungen hat Unibail-Rodamco-Westfield - wie im Januar gemeldet - an DC Developments verkauft. Mit einem Investitionsvolumen von 220 Mio. Euro sollen sie im Anschluss an die Rohbauerstellung der drei Einzelhandelsetagen mit 200 Geschäften entstehen, die nicht Shoppingcenter genannt werden sollen.

Auf 48.000 qm bieten Büros Raum für 4.000 Arbeitsplätze, Freizeit- und Unterhaltung werden integriert. Dazu sind auf 8.000 qm rund 40 Gastronomiebetriebe vorgesehen. Weitere Ankerprojekte des Quartiers sind drei Hotels mit 830 Zimmern sowie ein Kreuzfahrtterminal. Die Fertigstellung soll bis Ende 2022 erfolgen.

"...mit der U-Bahn gut erreichbar"

Interessant ist die Formulierung von Tschentscher zur Grundsteinlegung, das neue Quartier sei "für die Hamburgerinnen und Hamburger mit der U-Bahn gut erreichbar". Damit verabschiedet man sich wohl von der Position, das Überseequartier als Zentrum der Hafencity, als fußläufig zu erreichende Erweiterung der City zu verstehen.

Eine Fünftel der ausgehobenen 1 Mio. Tonnen Erde, wurden mit dem Schiff abtransportiert. 8.000 Lkw-Fahrten seien so gespart worden. Mit der Fertigung der bis zu 2,5 m dicken Bodenplatte ist in einigen Bereichen begonnen worden, erste Kräne sind aufgebaut. Im August wird eine eigene Betonmischanlage vor Ort in Betrieb genommen, womit weiter gut 22.000 Lkw-Fahrten erübrigt werden sollen.

Erste Aufträge für den Rohbau sind an BAM Deutschland (südöstlicher Teil) sowie Leonhard Weiss (südwestlicher Teil) vergeben. Der nördliche Teil wird noch vergeben.

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