Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Projekte | 21.05.2019

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Berlin: Grundstein für 388 Theodor-Fontane-Wohnungen gelegt

Quelle: Heuer Dialog, Urheber: Alexander Sell
Katrin Lompscher (Die Linke), Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin, lobt den Aspekt des genrationenübergreifenden Wohnens.

Quelle: Heuer Dialog, Urheber: Alexander Sell

Für 388 Wohnungen im Berliner Stadtteil Märkisches Viertel hat die kommunale Gesellschaft Gesobau Montagmorgen den Grundstein gelegt. Benannt ist das Theodor-Quartier nach dem märkischen Dichter Theodor Fontane.

Die städtische Gesellschaft muss sich sputen, lautet die Vorgabe aus dem Hause der Bausenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) doch: Bauen, bauen, bauen. Im Zeitraum von 2017 bis 2021 sollen alle sechs landeseigenen Gesellschaften zusammen für 31.566 Wohnungen die Grube ausheben. Damit ist der Baubeginn für das Theodor Quartier am Senftenberger Ring ein Schritt in die richtige Richtung.

Das nach dem Dichter und Märker Theodor Fontane benannte Ensemble besteht aus sechs Gebäuden, die laut Jörg Franzen, dem Vorstandsvorsitzender von Gesobau, einmal ein campusähnliches Gebilde darstellen werden. 60% der 388 Wohnungen sind öffentlich gefördert und werden für 6,50 Euro/qm vermietet. 50 Einheiten sind barrierefreie Seniorenwohnungen, von denen fünf zur uneingeschränkten Rollstuhlnutzung ausgelegt sind. Gleichzeitig entsteht neben den Wohnungen auch eine Kita für etwa 120 Kinder. "Bei diesem Projekt wird generationenübergreifendes Wohnen groß geschrieben", freut sich die Senatorin, "so können Familien – von der Enkelin bis zum Großvater – in unmittelbarer Nähe zueinander leben."

Klimaschutz wird groß geschrieben

Gleichzeitig werde im Quartier im Norden der deutschen Hauptstadt der Klimaschutz groß geschrieben, lobt Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen. "Dank der grünen Bedachung wirken sich die neuen Häuser positiv auf die Klimabilanz in der größten Niedrigenergiesiedlung Deutschlands aus." Die extensiv begrünten Dächer seien ein wirksames Element, um das Stadtklima zu verbessern. Bei starken Regenfällen helfen sie dabei, Überschwemmungen zu verhindern, weil sie Regenwasser speichern. Intensive Sonneneinstrahlung und die im Sommer damit einhergehende Hitzeentwicklung wird durch die Verdunstung der grünen Dächer abgemildert. Dies wirkt sich auf die gesamte Umgebung aus, aber auch auf das Wohnklima in den Gebäuden. Bis Ende 2015 hatte die Gesobau als Großgrundbesitzerin im Quartier die 60er-Jahre-Großsiedlung acht Jahre lang zur Niedrigenergiesiedlung umgebaut.

Im Frühjahr 2021 sollen die Möbelwagen vorfahren

Als Generalübernehmer konnte Franzen für das Theodor-Quartier mib märkische ingenieur bau gewinnen. Der architektonische Entwurf stammt von den Büros Arnold und Gladisch sowie DMSW. Im Frühjahr 2021 sollen die Möbelwagen vorfahren.

Der Gesobau-Beitrag zur Umsetzung der politischen Vorgabe, so viel zu bauen wie möglich, sieht so aus: Bis 2026 soll der Bestand durch Ankäufe und Neubau auf rund 52.000 Wohnungen wachsen. Derzeit bewirtschaftet das Unternehmen mit Tochtergesellschaften einen Bestand von rund 42.000 eigenen Wohnungen, vornehmlich im Berliner Norden.

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
  • Wohnquartier
  • Ortsteil
  • Ort
  • Bundesland / Land
  • Projekt

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!