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Märkte | 20.05.2019

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Immobilienverband Deutschland (IVD), Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), Statistisches Bundesamt (Destatis), GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss
  • Personen:
    Andreas Ibel
  • Immobilienart:
    Wohnen

Wieder Einbruch bei Wohnungsgenehmigungen

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Regulierungen auf dem Mietmarkt bremsen Baugenehmigungen, sagen die Immobilienverbände.

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Die Anzahl der Wohnungsbaugenehmigungen sinkt deutlich. Im ersten Quartal 2019 ging sie um 2,8% im Vergleich zum Vorjahr zurück. Besonders groß ist das Minus bei den Mehrfamilienhäusern. Immobilienverbände machen ständig neue Regulierungsdebatten verantwortlich.

Nach einigen Hoffnungen zu Jahresanfang, als die Januarzahlen für Wohnungsbaugenehmigungen leicht angestiegen waren, folgt am Ende des 1.Quartals 2019 wieder Ernüchterung. Von Januar bis März wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 75.600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 2,8% weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

Minus von 4,4% bei Mehrfamilienhäusern

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im ersten Quartal rund 65.700 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,4% oder 2.300 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Gestiegen ist nur die Anzahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (+2,3%). Bei den Zweifamilienhäusern gab es ein Minus um 4%, bei den Mehrfamilienhäusern sogar um 4,4%.

Mit Mietrecht "in der Sackgasse"

Die Immobilienverbände Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA), GdW Bundesverband deutscher Wohnungs-und Immobilienunternehmen, BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und der Immobilienverband Deutschland (IVD) sind "ernüchtert". Sie interpretieren den Rückgang als das Ergebnis einer "verfehlten Wohnungspolitik", die ständig die Mietpreisbremse neu reguliere. "Mit ihrem falschen Fokus auf das Mietrecht läuft die Bundesregierung aber weiter in eine Sackgasse, statt umzudrehen und Kurs auf mehr Neubau zu nehmen", sagt BFW-Chef Andreas Ibel. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie merkt an: "Den Wohnungsbau kurbelt man nicht an, indem man ständig über Enteignung und das Einfrieren der Mieten diskutiert."

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