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Märkte | 15.05.2019

Von Robin Göckes

In diesem Artikel:

Colliers-Studie sieht weiteres großes Cowork-Potenzial

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Robin Göckes
Der Anteil von Flexible-Office-Flächen auf Europas Büromärkten ist zwar in den vergangenen Jahren stark gewachsen, hat aber laut Colliers noch viel Luft nach oben.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Robin Göckes

Mehr Service und eine stärkere Kundenorientierung werden in Zukunft die Triebfedern des weiteren Wachstums von Flexible Workspace Modellen sein. Davon geht Wolfgang Speer, Head of Office & Occupier Services bei Colliers International, aus.

"Flexible Workspaces werden in den wichtigsten europäischen Städten in den kommenden Jahren voraussichtlich einen Marktanteil von 10 Prozent erreichen, Ende 2018 lag dieser Anteil noch bei durchschnittlich 1,5 Prozent. Ein wesentlich höherer Anstieg von 20 bis 30 Prozent ist vor allem in Städten, die einen hohen Anteil an dynamischen High-Tech- und Medienunternehmen aufweisen, denkbar", sagt er. Befürchtungen, dass rasante Wachstum von Coworkingcentern und Betreibern solcher Konzepte in den vergangenen Jahren könnte einen destabilisierenden Effekt auf die Büromärkte haben, seien übertrieben. Laut einer Colliers-Studie entfällt nur ein geringer Anteil des Büroflächenangebots in europäischen Städten auf Flexible Workspace Center, zu denen Coworking-, Businesscenter und hybride Angebote gerechnet werden.

Im "Flexible Workspace Outlook Report 2019" von Colliers International entfielen Ende vergangenen Jahres durchschnittlich lediglich 1,5% der gesamten Büromärkte auf Flexible Workspaces. In die Untersuchung einbezogen wurden 22 europäische Großstädte. "Die prozentual höchsten Anteile mit knapp 5% wiesen London und Amsterdam auf", heißt es von Colliers. Die Struktur der Anbieter sei sehr heterogen. Die Mehrzahl sei nur in wenigen wichtigen Städten und lediglich auf der jeweiligen nationalen Ebene zu finden. Das biete etablierten Anbietern die Chance von Übernahmen und Fusionen. Susanne Kiese, Head of Research bei Colliers International, warnt jedoch auch: "Es besteht das Risiko, dass die neuen Anbieter flexibler Bürolösungen, die in den vergangenen beiden Jahren auf den Markt kamen, weder über die Expertise, noch über das Serviceangebot oder die Größenvorteile verfügen, die notwendig sind, um im Wettbewerb bestehen und überleben zu können."

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