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Unternehmen | 14.05.2019

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:

Scout24-Übernahme ist geplatzt

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz
Mit Scout24 wäre auch die Tochter ImmobilienScout24 an die Finanzinvestoren gegangen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz

Die Übernahme von Scout24 durch Finanzinvestoren ist geplatzt. Laut einer Mitteilung von Hellman & Friedman sowie Blackstone wurde die Mindestannahmeschwelle von 50% plus einer Aktie nicht erreicht. Lediglich für 42,8% der Scout24-Aktien wurde das Angebot der Finanzinvestoren bis zum Ablauf der Annahmefrist am 9. Mai angenommen.

Die Offerte war wohl doch nicht attraktiv genug. Über ihre Holding Pulver BidCo hatten die Finanzinvestoren Hellman & Friedman sowie Blackstone den Anteilseignern am 28. März 46 Euro pro Aktie geboten. Das beinhaltete eine Prämie von 27% auf den letzten unbeeinflussten Schlusskurs vom 13. Dezember 2018 von 36,10 Euro. Eine Veränderung dieser Offerte hatte Pulver BidCo noch einen Tag vor Ablauf der Annahmefrist am 9. Mai abgelehnt. Unterm Strich konnten die Finanzinvestoren aber nicht genug Aktien einsammeln: Trotz Unterstützung des Vorstands und Aufsichtsrats von Scout24 lag die Quote nur bei 42,8%. Nötig gewesen wären 50% plus eine Aktie.

"Wir hatten uns für die strategische Partnerschaft mit Hellman & Friedman und Blackstone ausgesprochen, respektieren aber voll die Entscheidung unserer Aktionäre", sagte Scout24-CEO Tobias Hartmann am Dienstag. "Wir verstehen diese Entscheidung als Vertrauensbeweis in die erfolgreiche Zukunft und das Management von Scout24. Wir werden uns weiter auf unsere Wachstumsstrategie und die eigenständige Weiterentwicklung von Scout24 konzentrieren." Gewinnbringer der Gruppe ist die Onlineplattform ImmobilienScout24.

Die Prognose für das Jahr 2019 bleibe vom Scheitern des Übernahmeangebots unberührt, erklärte Hartmann. Im März hatte Scout24 mit einem Konzernumsatz von 531,7 Mio Euro (+12,5% im Vergleich zum Vorjahr) und einer Ebitda-Marge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von 54,8% Rekordzahlen für das Geschäftsjahr 2018 vorgelegt und trotz hoher Wachstumsinvestitionen im vergangenen Jahr eine Erhöhung der Dividende auf 0,64 Euro je Aktie vorgeschlagen. Für das Geschäftsjahr 2019 prognostiziert Scout24 zweistellige Wachstumsraten für Umsatz und Ergebnis. Konkret erwartet das Management eine Umsatzsteigerung zwischen 15% und 17%.

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