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Projekte | 15.04.2019

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Sozialwohnungen für Jena

Anders als in vielen anderen ostdeutschen Mittelstädten, in denen Plattenbauten mit bezahlbaren Wohnungen zum Teil noch abgerissen werden, fehlen in der Universitätsstadt Jena bezahlbare Heime. Grund für die Wohnungsgenossenschaft Carl Zeiss im Osten der thüringischen Schwarmstadt das erste Neubauvorhaben mit mehr als 100 Sozialwohnungen in Thüringen seit der deutsch-deutschen Vereinigung zu starten.

Gebaut werden für 40 Mio. Euro exakt 139 neue Wohnungen, von denen 126 öffentlich gefördert sind. Errichtet werden die Erlenhöfe auf einem etwa 15.000 qm großen Grundstück in der Karl-Liebknecht-Straße, das die mit 12.500 Wohnungen im Bestand größte Genossenschaft der Region im vergangenen Jahr von der Stadt kaufte.

Neubauwohnungen für 5,90 Euro den Quadratmeter

Mit Hilfe eines Nahwärmenetzes mit einem gasbetriebenen Blockheizkraftwerk werde es gelingen, den Standard der aktuellen Energieeinsparverordnung um 40% zu unterbieten, freut sich Axel Herrmann, Vorstandsmitglied von Carl Zeis. Ferner ist eine Begrünung der Dächer geplant. Vermietet werden die Wohnungen für 5,90 Euro/qm.

Auf dem freien Markt wären es 10 Euro/qm - mindestens

Dieser auch in Jena weit unter der marktüblichen Miete für Neubau liegende Wert sei mittels öffentlicher Förderung und des Erwerbs des Grundstücks zum Verkehrswert möglich gewesen, heißt es. Auf dem freien Markt sei es bei der aktuellen Baupreisentwicklung in der aktuell rd. 113.000 Einwohner zählenden, wachsenden Stadt nicht mehr möglich, neu gebaute Wohnungen für weniger als 10 Euro/qm zu erstellen.

Transaktion: 07749, Jena, Karl-Liebknecht-Straße

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