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Märkte | 15.04.2019

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Wer Wohneigentum hat, hat mehr Vermögen

Die steigenden Wohnungspreise lassen vor allem die Vermögen der deutschen Haushalte mit Wohneigentum anwachsen. Das ergibt die Vermögensbefragung 2017 der Deutschen Bundesbank.

Gemessen am Median ergibt sich 2017 im Vergleich zu 2014 ein Plus um 37.200 Euro auf 277.00 Euro. Mieterhaushalte kommen dagegen nur auf ein Vermögen von 10.400 Euro. Zudem sei in den letzten drei Jahren der Anteil von Haushalten gestiegen, für die der wichtigste Spargrund die Renovierung, Sanierung oder der Ausbau der Wohnimmobilie ist. Die Preissteigerungen bei Immobilien stellten offenbar Anreize dar, in den Erhalt und die Aufwertung von Immobilien zu investieren, so der Bericht. Die geringen Zinsen erlaubten es auch, Kredite zu günstigen Konditionen für die Sanierung aufzunehmen.

Gestiegen sind in diesem Kontext die Hypothekenschulden. Der Median lag im Jahr 2017 bei 81.000 Euro, im Vergleich zu 76.400 Euro im Jahr 2014. Den Hypothekenschulden stünden aber noch stärker gestiegenen Immobilienvermögen gegenüber. Die Vermögen in Ost und West sind dabei deutlich unterschiedlich. Der Medianhaushalt im Osten Deutschlands kam im Jahr 2017 auf ein Vermögen von 23.400 Euro, der Medianhaushalt im Westen dagegen mit 92.500 Euro auf etwa viermal so viel. Da spiele vermutlich der geringere Anteil an Wohneigentümern in den neuen Bundesländern eine Rolle, sagt die Untersuchung. Diese kommt deutschlandweit zu der Erkenntnis: „Nach wie vor ist Deutschland ein Land, in dem die privaten Vermögen ungleich verteilt sind.“ Die neuen Zahlen deuteten in der Tendenz sogar auf eine steigende Ungleichheit hin.

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