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Recht | 11.04.2019

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:
  • Städte:
    München
  • Organisationen:
    Stadt München
  • Immobilienart:
    Wohnen

München hat jetzt auch bei Grundstücken ein Vorkaufsrecht

Die Stadt München verlangt künftig auch bei vielen Grundstücksverkäufen von den neuen Eigentümern eine Abwendungserklärung. Selbst gewerbliche Grundstücke können betroffen sein.

Die Stadt München hat sich ein Vorkaufsrecht für unbebaute Grundstücke, für Grundstücke, die eine nicht mehr sanierungsfähige Wohnbebauung haben sowie für Grundstücke mit Wohnbaurechtsreserven, gesichert. Der Stadtrat verabschiedete am Mittwoch eine entsprechende Verschärfung der Erhaltungssatzung. Das Vorkaufsrecht gilt in allen Stadtgebieten, die eine Erhaltungssatzung haben und für Grundstücke, die mehr als 600 qm Geschossfläche Wohnbaurecht haben. In München sind das derzeit 23 Erhaltungssatzungen mit 160.000 Wohnungen.

Die Käufer können das Vorkaufsrecht durch eine Abwendungserklärung verhindern. Allerdings müssen sie akzeptieren, dass 30% der neu gebauten Wohnungen unter die Erhaltungssatzung der Stadt fallen. Diese hatte die Stadt erst Mitte vergangenen Jahres deutlich verschärft.

Das Vorkaufsrecht kann künftig sogar beim Verkauf gewerblicher Grundstücke greifen. Will der künftige Käufer das bestehende Gebäude abreißen oder eine Änderung für eine Wohnnutzung beantragen, kann die Stadt auch hier in Ausnahmefällen eine Abwendungserklärung verlangen.

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