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Märkte | 09.04.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Der Frankfurter Investmentmarkt macht mal Pause

Urheber: Stefan Streit Fotografie
Der Besitzerwechsel des Accent Office Center für 81 Mio. Euro war der größte Deal im ersten Quartal auf dem Frankfurter Markt.

Urheber: Stefan Streit Fotografie

Kaum neue Objekte, steigende Preise und viele Transaktionen, die bereits Ende 2018 abgeschlossen wurden: Zum Jahresauftakt 2019 schaltete der Investmentmarkt in Frankfurt einen Gang zurück. Zum Rekord wird es wohl auch in den kommenden Monaten nicht reichen.

Der Immobilieninvestmentmarkt in Frankfurt ist verhalten in das Jahr 2019 gestartet. Marktbeobachter verzeichnen einen deutlichen Umsatzrückgang, wie auch auf dem Vermietungsmarkt. BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) hat für das erste Quartal ein Transaktionsvolumen von 502 Mio. Euro mit Gewerbeobjekten ausgemacht, JLL von 1,14 Mrd. Euro, wobei das Maklerhaus allerdings Wohn-, Pflege- und Wohnheiminvestments einrechnet. Den Rückgang gegenüber dem ersten Quartal 2018 beziffern die Unternehmen auf 67% bzw. 39%.

"Vor allem fehlende Großtransaktionen mit einem Volumen von mehr als 100 Mio. Euro, die für das Gesamtvolumen entscheidend sind, blieben bislang aus und verhinderten ein höheres Ergebnis", sagt Robert Menke, Head of Capital Markets Frankfurt bei Colliers. BNPPRE verweist darauf, dass es 2018 eine deutliche Jahresendrallye gegeben habe und deshalb kaum Überhanggeschäfte hätten abgearbeitet werden müssen. "Alle Marktteilnehmer haben nun einmal damit zu kämpfen, dass zwar Kapital für ein Investment in Immobilien in mehr als ausreichender Menge vorhanden ist, nur die Immobilien nicht", ergänzt Matthias Kromer, Senior Team Leader Central Office Investment JLL Germany.

Belebung erwartet, Rekord nicht

Die Spitzenrendite für Topbüroimmobilien sieht Colliers unverändert bei 3,3%, BNPPRE bei 2,95%. Logistikimmobilien lagen laut Colliers im ersten Quartal bei 4,4% und damit rund 25 Basispunkte niedriger als zu Beginn des vergangenen Jahres. Die Makler erwarten für den weiteren Jahresverlauf eine deutliche Geschäftsbelebung. José Martínez, Geschäftsführer von BNPPRE und Frankfurter Niederlassungsleiter, schränkt aber ein: "Trotzdem ist ein vergleichbares Rekordergebnis wie im vergangenen Jahr nicht zu erwarten. Aus heutiger Sicht gehen wir für 2019 von einem Investmentumsatz in einer Größenordnung von 6 Mrd. bis 8 Mrd. Euro aus."

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