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Märkte | 08.04.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Wenig Umsatz zum Jahresauftakt am Hamburger Investmentmarkt

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Theda Eggers
Aug. Prien konnte endlich das Grundstück des City-Hofs am Klosterwall kaufen. Es steht nicht zu befürchten, dass der Abriss der Hochhäuser den Welterbestatus des nahe gelegenen Kontorhausviertels gefährdet.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Theda Eggers

Was im Angebot war, wurde schon im vierten Quartal 2018 verkauft. Daher startet der Hamburger Investmentmarkt mit einem Umsatz von rund 500 Mio. Euro recht verhalten ins neue Jahr. Bei Büroimmobilien ist die Rendite stabil.

Die Hamburger Makler kommen zum Jahresauftakt auf dem Investmentmarkt an Elbe und Alster auf einen Transaktionsumsatz von 460 Mio. bis 506 Mio. Euro. Besonders Projektentwickler kauften Grundstücke und Gebäude. Dabei investierten sie nach Zahlen von Grossmann & Berger (G&B) so viel wie noch nie in einem ersten Quartal.

Größter Deal ist Ex-Allianz-Areal

So betrifft auch der größte gewerbliche Deal den Verkauf des ehemaligen Allianz-Grundstücks Großer Burstah 3 durch die Commerz Real an die Gator Beteiligungsverwaltungsgesellschaft für 100 Mio. Euro. Ebenfalls um das über 7.000 qm große Grundstück am Klosterwall geht es beim Verkauf der City-Hochhäuser gegenüber dem Hauptbahnhof durch die Stadt Hamburg an den Hamburger Projektentwickler Aug. Prien für 35 Mio. Euro.

Für 60 Mio. Euro erwarb Matrix Immobilien die Architekturperle Arne-Jacobsen-Haus in der City Nord - samt weiterer Bauoptionen auf dem Grundstück. Verkäufer Vattenfall lässt sich in der Hafencity an den Elbbrücken ein neues Domizil durch Edge Technologies bauen.

Renditen von um die 3%

Marc Rohrer erwartet, dass der Umsatz im ersten Halbjahr übersichtlich bleibt. "Der Umsatz im ersten Quartal fällt moderat aus, weil die anstehenden Großabschlüsse fast ausnahmslos im vierten Quartal 2018 vollzogen wurden", erklärt der Head of Capital Markets bei Cushman & Wakefield in Hamburg.

Die Renditen stabilisieren sich derweil. G&B sieht die Bürospitzenrendite bei 2,8%, laut JLL notiert sie schon seit dem 4. Quartal 2017 bei 3,05%. JLL erwartet aber, dass sie bis zum Jahresende 2019 auf 2,95% sinken wird. Bei stabil 3,05% bzw. 3% lokalisiert BNPPRE die Spitzenrenditen für Büros und Geschäftshäuser. Die Renditen für Logistikobjekte hingegen seien in der Spitze in den vergangenen zwölf Monaten um 45 Basispunkte auf 4,05% gesunken.

3,5 Mrd. bis 4,5 Mrd. Euro Umsatz für 2019 prognostiziert

Angesichts des schwachen ersten Quartals sowie des aktuell knappen Angebots, rechnen die Makler für das laufende Jahr mit Umsätzen von 3,5 Mrd. bis 4,5 Mrd. Euro. "Hamburg steht unverändert hoch in der Investorengunst. Entscheidend ist das Verhalten der Verkäufer", weiß Richard Winter, Niederlassungsleiter JLL Hamburg. "Und hier wissen wir, dass eine große Anzahl von Objektverkäufen in Vorbereitung ist."

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