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Märkte | 05.04.2019

Von Katja Bühren

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Statistisches Bundesamt (Destatis), Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB)
  • Personen:
    Dieter Babiel
  • Immobilienart:
    Wohnen, Büro

Preise für Wohngebäude legen binnen Jahresfrist um 4,8% zu

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude kennen derzeit nur einen Weg: nach oben. Von Februar 2018 bis Februar 2019 sind sie um 4,8% gestiegen, meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). Einen höheren Anstieg binnen Jahresfrist gab es zuletzt im November 2007 (+5,7%). Die Preise für Rohbauarbeiten legten im Februar 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,6% zu, die für Ausbauarbeiten um 4,2%. Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) mussten Bauherren 4,3% mehr zahlen. Die Statistiker ermittelten für den Neubau von Bürogebäuden ebenfalls ein Plus von 4,8%. Die Preise für neu gebaute Betriebsgebäude stiegen um 5%, im Straßenbau legten sie sogar um 7,5% zu.

Als wichtigste Gründe für die Preissteigerungen nennt der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) nach wie vor die gestiegenen Baumaterialkosten, die Tariferhöhung im vergangenen Jahr sowie gestiegene technische Anforderungen seitens des Staates. Im Gegensatz zu früheren Zeiten seien die Bauunternehmen in der Lage, die gestiegenen Kosten weiterzugeben, so HDB-Hauptgeschäftsführer Dieter Babiel. Zudem nutzten die Unternehmen die anhaltend gute Baukonjunktur, um ihre Eigenkapitalquote zu verbessern.

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