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Projekte | 01.04.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Procom verhandelt über Kino für Bad Homburg

Es kommt Bewegung in das langjährige Ringen um die Entwicklung des ehemaligen Postareals in Bad Homburg. Procom hat bereits Vorverhandlungen geführt und steht bereit, um von 2020 an ein Kino und einen Club zu realisieren.

Der Hamburger Projektentwickler Procom steht in Verhandlungen mit der hessischen Stadt Bad Homburg (Hochtaunuskreis) über das geplante Unterhaltungszentrum am Bahnhofsvorplatz. Über die Zukunft des ehemals von der Bundespost genutzten Areals wird bereits seit Jahren in der Stadtpolitik verhandelt. Zuletzt war Ende 2018 ein aussichtsreicher Investor abgesprungen. Nun will Procom offenbar diese Rolle übernehmen. In den kommenden Wochen soll die Stadtverordnetenversammlung offiziell Verhandlungen beschließen. Allerdings haben Procom und die Stadtspitze bereits Grundlegendes zu dem Vorhaben vereinbart, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet.

Konzept überarbeitet: Stadtwerke raus

Demnach will die Stadt das 6.690 qm große Grundstück für 550 Euro/qm an den Investor verkaufen. Auf dem Areal, dessen Bebauung 2017 niedergelegt wurde, sollen ein Kino mit sieben Sälen und insgesamt rund 900 Zuschauerplätzen, ein Musikclub und ein Parkhaus mit rund 300 Stellplätzen entstehen. Darüber hinaus möchte Procom drei kleinere Ladenflächen dort unterbringen. Die zuvor geplante Ansiedlung von Büros der Stadtwerke ist nun offenbar nicht mehr geplant. Bei einem reibungslosen Verlauf der politischen Abstimmung und der Verhandlungen könnte der Kaufvertrag Mitte 2019 geschlossen werden und der Bau 2020 anlaufen.

Procom ist bereits unmittelbar nebenan aktiv und entwickelt den Bürokomplex EO mit projektierten 23.000 qm Mietfläche, der im Herbst 2021 fertiggestellt sein soll. Medienberichten zufolge hatte das Unternehmen sich auch bei der ersten Ausschreibung für den Unterhaltungskomplex beworben. Im vergangenen Jahr war die Gesamtinvestition in den Komplex mit 50 Mio. bis 60 Mio. Euro beziffert worden, allerdings vor dem Hintergrund der damaligen Planung mit den Stadtwerken.

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