Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Märkte | 28.03.2019

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), CDU
  • Personen:
    Andreas Ibel, Annegret Kramp-Karrenbauer
  • Immobilienart:
    Wohnen

Mehr soziale Marktwirtschaft, weniger Kampf

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Jutta Ochs
Rund 400 Politiker und Branchenangehörige debattierten beim BFW-Kongress bei der DZ Bank in Berlin.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Jutta Ochs

"Haltung und Führung statt Zögern und Zaudern", verlangte Präsident Andreas Ibel beim diesjährigen Deutschlandkongress des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) in Berlin von den Verantwortlichen für den Wohnungsbau in Deutschland. Einig waren sich Wirtschaft und Politik immerhin, dass es ewig streitend nicht mehr weitergehen könne.

Thematisch deckte der Immobilienkongress die ganze breite Palette der Nöte ab, vor denen die 1.600 Mitgliedsunternehmen des BFW nach ihren Angaben täglich stehen: steigende Baukosten, ein zunehmend reguliertes Mietrecht inklusive Enteignungsdebatte und immer weniger ausgewiesenes Bauland zu immer höheren Preisen.

Der frisch wiedergewählte BFW-Präsident Andreas Ibel sagte wohl in Anspielung auf zahlreiche Politikeransprachen, die Wohnungsfrage sei nicht nur eine soziale, "sondern eine existenzielle". Entsprechend müsse sie behandelt werden, verlangte Ibel vor rund 400 Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Der Mittelstand, den der BFW vertrete, habe vor 20 Jahren gebaut, er baue heute trotz Widerständen von allen Seiten und er werde auch in 20 Jahren noch bauen, "wenn alle internationalen Fonds das Land längst wieder verlassen haben". Mit Blick auf die Enteignungsdebatten in Berlin forderte Ibel ein "klares Bekenntnis der Parteien zur sozialen Marktwirtschaft".

Dieses gab jedenfalls die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer in ihrem Grußwort ab: Sie nannte die Frage des bezahlbaren Wohnens "eine zentrale Zukunftsfrage für uns". Die CDU werde die schwierige Wohnungssituation im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft mit den Mitteln des Marktes beheben", versicherte sie.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!