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Projekte | 28.03.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

BPD macht Saarburger Kaserne zum Wohnstadtteil

BPD hat nach rund drei Jahren Verhandlungen mit der Stadt Saarburg das Projekt Saarburg Terrassen offiziell anlaufen lassen. Auf dem Gelände einer ehemaligen französischen Kaserne will das Unternehmen für rund 100 Mio. Euro ein Wohnquartier entwickeln.

Bouwfonds Property Development (BPD) geht im rheinland-pfälzischen Saarburg, Landkreis Trier-Saarburg, eine groß angelegte Konversion an. Auf 6,9 ha der vor neun Jahren von den französischen Streitkräften aufgegebenen De-Lattre-Kaserne im Stadtteil Beurig sollen in zwei Teilquartieren rund 360 Wohneinheiten entstehen. BPD rechnet mit Investitionen in Höhe von rund 100 Mio. Euro in das Projekt mit Namen Saarburg Terrassen.

Vorgesehen ist eine Mischung aus Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäusern sowie Geschosswohnungsbau. Derzeit läuft das Bebauungsplanverfahren für den rund 2,9 ha großen nördlichen Teil des Quartiers, das voraussichtlich Ende 2019 abgeschlossen sein wird. BPD will auf dieser Fläche Mitte 2020 mit der Erschließung beginnen und sie dann in drei Bauabschnitten bebauen. Dort sind rund 150 Wohnungen vorgesehen. Weitere 4 ha zwischen der Bundesstraße 407 und dem bestehenden Wohngebiet Cité Sud werden im Anschluss mit rund 200 Wohneinheiten belegt. Für 3 ha in diesem Bereich übernimmt BPD zudem die Erschließung. Es handelt sich aber um eine Fläche, die im Besitz der Stadt Saarburg bleibt und von dieser an private Bauherren vermarktet wird.

Eigentumswohnungen und kleine Investitionsobjekte

BPD will sämtliche Wohneinheiten als Eigentumsobjekte vermarkten. Im Gespräch mit der Immobilien Zeitung verwies das Unternehmen aber darauf, dass der Geschosswohnungsbau in Punkthäusern mit 13 bis 15 Wohneinheiten vorgesehen sei. Diese könnten auch komplett an Investoren für deren Vermietungsgeschäft veräußert werden. Bei der Vorstellung des Projekts gemeinsam mit der örtlichen Politik nannte Stefan Messemer von BPD für die Reihenhäuser mit 120 qm Wohnfläche einen angepeilten Vermarktungspreis von weniger als 300.000 Euro.

Vom Bestand soll lediglich das sogenannte Küchenhaus der französischen Streitkräfte erhalten bleiben und eine gastronomische Nutzung beherbergen. Die Stadt Saarburg hat bislang lediglich kleine Teile des fast 26 ha großen Kasernengeländes vermarkten können: Am nördlichen und westlichen Rand hatte es kleinere Ansiedlungen gegeben, darunter ein Edeka-Markt und ein Schulungszentrum. Mit BPD steht die Stadtverwaltung seit 2016 wegen des Areals in Gesprächen.

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